Remote Work bei Mittwald: Ortsunabhängiges Arbeiten funktioniert auch im Kundenservice

Remote Work ist das New Normal. Unsere Arbeitswelt und -kultur wird auch in Zukunft digital(er). Daher berichten wir in unserer Blogserie über das dezentrale Arbeiten bei Mittwald. Wie war, ist und vor allem wird es werden? Heute im Fokus: der Kundenservice. 

Ich bin Alena, 25 Jahre, und arbeite im Kundenservice für den Aufgabenbereich der Kundenzufriedenheit. So wie meine Kollegen, befinde auch ich mich noch immer im Homeoffice. Vor der Corona-Zeit habe ich meine Arbeit immer mit unserem Firmensitz in Espelkamp, unserem modernen Büro und meinem voll ausgestatteten Arbeitsplatz vor Ort verbunden. Remote zu arbeiten, kannte ich nur aus der einen oder anderen Bereitschaft. Aber ausschließlich so zu arbeiten? Das konnte ich mir nicht vorstellen. Wo würde ich mir meinen Arbeitsplatz einrichten?  Wie sollten unsere täglichen Teambesprechungen stattfinden? Könnte ich meine Aufgaben überhaupt alle erfüllen? Die Antworten auf diese Fragen erhielt ich relativ zügig – mit dem Wechsel ins heimische Büro.

Virtuelle Besprechungsräume als Vorteil 

Ich muss sagen, ich habe die Vorteile von Remote Work kennen- und schätzen gelernt. Mein Arbeitsplatz Zuhause bietet mir Ruhe. Ich kann mich über eine stabile Internet-Verbindung freuen, die durchaus wichtig für die täglichen Video-Calls sind. Genau die waren am Anfang sehr ungewohnt für mich: Meine Kollegen nur noch über die Webcam zu sehen und so mit ihnen zu sprechen, das war merkwürdig. Daran habe ich mich aber schnell gewöhnt. Ich finde sogar, dass die virtuellen Besprechungsräume viele Vorteile gegenüber denen in der Firma haben. Keine lästige Raumsuche mehr und auch das Überziehen von Terminen stört online niemanden. Umso wichtiger ist das Pflegen meines digitalen Kalenders geworden. Da Gespräche mit Kollegen nicht mehr spontan an der Kaffeemaschine stattfinden, müssen diese in meinen Arbeitsalltag eingeplant werden.

Einiges klappt digital sogar viel besser.

"Mein Zeitmanagement hat sich verbessert"

Außerdem ist mir aufgefallen, dass ich mehr dokumentiere, seitdem ich remote arbeite. Irgendwie kurios, wo doch jetzt eigentlich so vieles digital abläuft. Doch gerade jetzt, wo der Austausch nicht permanent stattfindet, wird mir bewusst, wie wichtig das Dokumentieren von Inhalten und Wissen ist. Hier eignet sich unsere interne und digitale Wissensdatenbank gut, um Inhalte langfristig festzuhalten. Auch meine täglichen To-dos schreibe ich mir auf und informiere mein Team über diese. Dadurch bekommen meine Kollegen einen Einblick in meine Aufgaben, den sie sonst auch im Büro bekommen würden. Und mir gelingt es besser, einen strukturierten Arbeitsablauf zu schaffen sowie meine Aufgaben im Überblick zu behalten. Hierzu muss ich sagen, dass sich auch mein Zeitmanagement verbessert hat. In meinem Heim-Büro werde ich weniger abgelenkt, sodass ich konzentrierter bei der Sache bin und Deadlines immer einhalten kann.

 

Kommen wir noch mal zum Thema Überblick und Teamarbeit: Damit die Kollegen, mit denen ich gemeinsam an Projekten arbeite, denselben Wissensstand über ebendiese haben wie ich, nutzen wir Online-Boards wie Gitlab, Trello oder Miro. So hat jeder Zugriff und wir können zeitgleich an dem jeweiligen Projekt arbeiten.

Vor allem habe ich erkannt, dass es nicht der Ort an sich ist, den ich mit der Arbeit verbinde, sondern die Gemeinschaft, die dort entsteht.

Remote Work? Ja! Aber nicht für immer.

Mein Fazit zum Thema Remote Work: Ich würde sagen, dass ich remote mindestens genauso produktiv arbeiten kann, wie im Büro. Einiges klappt digital sogar viel besser. Mein Learning: Ortsunabhängiges Arbeiten funktioniert – weder meine Aufgaben noch meine Leistung werden beeinträchtigt. Dennoch muss ich sagen, dass ich es mir nicht vorstellen kann, zukünftig komplett remote zu arbeiten. Hier fehlt mir die persönliche Kommunikation und Zusammenarbeit mit meinen Kollegen zu sehr. Der Plausch an der Kaffeemaschine oder die gemeinsamen Mittagspausen gehören einfach für mich dazu und tragen dazu bei, Spaß an meiner Arbeit zu haben. Vor allem habe ich erkannt, dass es nicht der Ort an sich ist, den ich mit der Arbeit verbinde, sondern die Gemeinschaft, die dort entsteht.

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