Mittwalds FLUX Serie: Wie wir unsere Feedback-Kultur leben und fördern

Ob im beruflichen oder privaten Alltag: Feedback ist ein wichtiges Instrument, das uns in unserem Denken und Handeln sehr weit bringen kann. Durch den Blick von außen erfahren wir vielmehr, als nur durch eine Selbstreflexion – auch das ist ein wertvolles Gut, keine Frage! Doch aus Feedbackgesprächen mit Kollegen können wir Schlüsse ziehen und erfahren, wie wir unsere, die Team- oder sogar die abteilungsübergreifende Arbeit verbessern können. Im Umkehrschluss kann Feedback auch bedeuteten, dass uns ausschließlich Lob zugesprochen wird und wir dadurch noch motivierter in den Arbeitsalltag starten. Wie wir bei Mittwald unsere Feedback-Kultur fördern möchten, erfahrt ihr in diesem Beitrag.

Mittwald fördert seine Feedback-Kultur durch FLUX.

Wie gibt man eigentlich richtig Feedback?

Regelmäßige Feedbackgespräche mit dem Abteilungsleiter sind vermutlich in jedem Unternehmen gang und gäbe. Aber wie sieht es mit der Rückmeldung untereinander aus? Gebt ihr euch in eurem Team oder auch abteilungsübergreifend (regelmäßig) Feedback? 
Wir bei Mittwald legen großen Wert auf den Austausch untereinander. Ein guter Grund, um eine FLUX Gruppe zu bilden, die ihren Fokus auf die Förderung von Feedback legt. Inwiefern? Indem wir als Gruppenteilnehmer unseren Kollegen unter anderem Tipps geben, wie man richtig Feedback gibt und worauf man am besten achten sollte. Eingeschlossen ist hier die Selbstreflexion, die wir ebenfalls fördern möchten. 

Feedback ist nicht gleich Feedback

Wart ihr schon mal in der Position eines Feedbacknehmers oder -gebers? Falls ja, dann wisst ihr genau, warum die Art und Weise eine so wichtige Rolle spielt. Denn Feedback ist nicht gleich Feedback. Stellt euch vor, ihr seid derjenige, der die Rückmeldung aktiv einholt. Natürlich möchte man lieber Positives hören, doch was ist, wenn dem nicht so ist? Eines ist sicher: Wenn die Aussage konstruktiv ist und das gesamte Gespräch auf Augenhöhe stattfindet, kann man auch negative Aspekte viel besser aufnehmen und evtl. nachvollziehen. Schließlich ist das Ziel eines Feedbackgesprächs, sich dadurch und durch Selbstreflexion weiterzuentwickeln.

Cheat Sheet – so geht’s richtig

Um die eben genannten und noch weitere Aspekte beachten zu können, haben wir in der Gruppe ein sogenanntes Cheat Sheet erstellt, das über all im Unternehmen ausgelegt wurde. Auf diesem stehen weitere Tipps, beispielsweise, dass man gut vorbereitet in solch ein Gespräch gehen und in diesem aus der Ich-Perspektive sprechen sollte. Darüber hinaus ist es wichtig, dass die Rückmeldung immer authentisch und zukunftsweisend ist.

Aber auch für den Feedbacknehmer sind einige Aspekte zu finden. So sollte dieser aktiv zuhören, sein Gegenüber ausreden lassen (wobei das für beide Teilnehmer gilt), sich nicht rechtfertigen und sich im Anschluss für das Gespräch bedanken. Wichtig ist auch: „eat what you want“ – als Feedbacknehmer nimmst du das für dich mit, was dich weiterbringt.

Feedback im Team

Unser nächstes Anliegen, das wir nun angehen: Wir möchten das Thema Feedback unternehmensweit allen Teams näherbringen. Dazu haben wir uns im ersten Schritt mit allen Abteilungsleitern ausgetauscht, um den Status quo zu erfahren. Sodass wir nun Schulungen vorbereiten, in denen wir die Teams mit dem grundlegenden Handwerkszeug des Feedbacks vertraut machen, ohne auf eine spezielle Methode einzugehen bzw. sich auf eine festzulegen. Diese Schulungen möchten wir auch gerne proaktiv anbieten.

Wie ist es bei euch? Habt ihr eine Feedback-Kultur im Unternehmen? Schätzt ihr konstruktive Rückmeldungen und/oder gebt ihr sie gerne? Lasst es mich in einem Kommentar wissen. ;-) 

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