Tool-Tipp: Sequel Pro wird zu Sequel Ace

Für die Verwaltung von Datenbanken wird oft das webbasierte Tool phpMyAdmin verwendet. Viele Entwickler genießen aber auch die Vorteile eines nativen Programms zur Datenbankverwaltung auf ihrem Rechner. Damit lassen sich zum Beispiel mehrere Verbindungen verwalten und SQL-Skripte einfach speichern und ausführen. Für den Mac habe ich in den letzten Jahren Sequel Pro verwendet, was aber schon lange nicht mehr weiterentwickelt wurde. Umso schöner, dass die Community jetzt einen Fork des Projekts angelegt hat: Sequel Ace.
 

Sequel Ace – der neue Stern am Himmel?

Na ja, eigentlich nicht ganz. Sequel Ace ist eine Weiterentwicklung des OpenSource-Projekts Sequel Pro und verspricht viele Fehler aufzuräumen, die sich in den letzten Jahren gesammelt haben. Es ist im Mac App Store erhältlich und unterstützt einige Features, die Apple in den letzten Jahren in sein OS integriert hat – bspw.  das native Tab-System, den Darkmode und die nativen Benachrichtigungen. Man erkennt aber auch ganz klar die Wurzeln des Projekts: An der Oberfläche hat sich nicht viel verändert und das Feature-Set ist identisch geblieben, wurde aber z. B. bereits um den Support für MySQL 8.0 erweitert. 

Der Übergang hat sich für mich sehr einfach gestaltet. Ich konnte alle meine Favoriten aus Sequel Pro exportieren und in Sequel Ace wieder importieren. Lediglich die Passwörter musste ich neu angeben. Ich habe Sequel Ace bereits installiert und bin gespannt, wie sich das Projekt entwickelt.

Schon gewusst?

Über Sequel Ace kannst du dich auch mit deiner Datenbank bei Mittwald verbinden. Über eine SSH-Verbindung auf den Webspace kannst du den nächsten Schritt auf die Datenbank machen. In Sequel Ace sieht das dann so aus:

 

Der Name ist frei wählbar. In die MySQL-Felder gehören – wer hätte es gedacht – die Datenbank-Zugangsdaten. Wenn du diese nicht kennst, kannst du sie im Kundencenter einfach ändern. Im unteren Bereich bei den SSH-Zugangsdaten tippst du deine Login-Daten ein. Ich habe in meiner ~/.ssh/config einen Eintrag mittwald aus dem der Host extrahiert wird (in meinem Fall p52****.webspaceconfig.de). Nutzername und Passwort muss ich hier nicht angeben, da in meiner config ein SSH-Key hinterlegt ist, den ich auf dem System habe. 

Sollte der Host nicht gefunden werden, kann es an der verwendeten ssh-config-Datei liegen. Diese kann in den Einstellungen unter Network definiert werden. Der richtige Umgang mit der SSH-Config klappt seit der Version 2.1.1 vom 7. Juli. 

Es tut sich also richtig was in diesem Projekt. Besonders interessant finde ich die angedachte Synchronisation der Programmeinstellungen über mehrere Geräte hinweg, einen Safe Mode in dem Datenbanken in einem Read-Only-Modus verbunden werden können und eine Erkennung von JSON-Werten mit angepasstem bzw. eingebautem Editor. Details dazu findest du bei github.

 

Viel Spaß bei der Anwendung!

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