5. Grundlage des A/B-Testings: Variationen auswerten

5. Grundlage des A/B-Testings: Variationen korrekt auswerten

Nach einem erfolgreich durchgeführten A/B-Test steht man vor der finalen Aufgabe: Die erstellten Variationen auswerten und damit feststellen, wie Webseiten in Zukunft optimiert werden können. Wir erklären, was dabei beachtet werden muss und wie die Auswertung gelingt.

Zu Beginn: Variationen mit der Basis vergleichen

Nach dem erfolgreichen Test geht es darum, jede Variation mit der eigentlichen Seite zu vergleichen. Dabei geht es nicht ums Design, sondern um konkrete Zahlen. Das können unter anderem folgende sein:

  • Verweildauer
  • Seiten pro Besuch
  • Klickrate
  • Konversationsrate

Daneben sind Bildschirmaufnahmen interessant, die das Verhalten von Nutzern zeigen. Solche Videos von einem Anbieter wie z. B. etracker kosten zwar und bedeuten für den A/B-Test mehr Arbeit, erlauben dafür später eine genaue Auswertung der Variationen.

Um zu bewerten, welche Zahlen gut oder schlecht sind, muss das zuvor definierte Ziel herangezogen werden. Rückblickend auf dieses können wir nun sagen, was wie gut gelungen ist.

Variationen direkt gegenüberstellen

Variationen können, wenn sie mit einem ähnlichen Ziel angelegt sind, gegenübergestellt werden – auch, wenn sich daraus keine konkreten Optimierungen ermitteln lassen.

Stellt ihr Variation B (blauer Button statt grün) gegen Variation C (normaler Button, aber 3 Artikelbilder statt 2) und habt eine gestiegene Konversationsrate von 15 bzw. 20 Prozent, könntt ihr hieraus eine Hypothese aufstellen: ein blauer Button und drei statt zwei Artikelbilder erhöhen die Konversationsrate um mindestens 20 Prozent. Die Grundlage für den nächsten Test.

Hypothesen aufstellen und sie untersuchen

Wir können jetzt aber auch die Erkenntnisse des A/B-Tests nutzen und sie als Basis für weitere Tests verwenden. Wurde in einem A/B-Test mit einem blauen Button die Konversationsrate um 15 Prozent gesteigert, könnt ihr die geänderte Buttonfarbe bei anderen Produkten testen. So lässt sich die Annahme untermauern – oder ins Wanken bringen.

Wofür der Aufwand? Für sichere Optimierungen, Wettbewerbsvorteile in der Gestaltung von Webseiten und das Wissen, mit weniger Besucherzahlen mehr Einnahmen zu generieren.

Auflistung der Artikelreihe

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