Mit WordPress effektiver arbeiten – diese 7 Tipps helfen

Mit WordPress effektiver arbeiten – diese 7 Tipps helfen

WordPress entwickelt sich mehr und mehr zu einer attraktiven Plattform, die nicht nur für Blogs, sondern auch für herkömmliche Webseiten genutzt wird. Doch wie überall, so gibt es auch im CMS von Matt Mullenweg viele Stolpersteine. Unsere 7 Tipps helfen euch weiter.

  1. 1. Den richtigen Start mit Ordnung im Dashboard
  2. 2. Zeit sparen mit festgelegten Bildgrößen
  3. 3. Entwürfe mit anderen teilen – ohne zusätzliche Accounts
  4. 4. Besuchern die Arbeit abnehmen und fehlerhafte Links herausfiltern
  5. 5. Benutzerrollen nicht unterschätzen
  6. 6. Widgets, Menüs und Header mit WordPress bearbeiten
  7. 7. Links gezielt entwerten mit Rel Noffollow Checkbox
  8. Plugins – vielseitiger, als man denkt

1. Den richtigen Start mit Ordnung im Dashboard

Nach dem WordPress-Login werdet ihr zum Dashboard weitergeleitet. Und obwohl es der erste Arbeitsbereich ist, sieht er bei vielen alles andere als ordentlich und effektiv aus. Klickt oben rechts auf „Optionen“ und beginnt damit, Module an- und auzuschalten.

Das WordPress-Backend anpassen

Ihr könnt jeden Bereich verschieben, indem ihr ihn an der Überschrift anklickt. Auch das Minimieren über den Pfeil ist möglich, um mehr Übersicht zu schaffen. Module, die auf dem Dashboard nicht fehlen sollten, sind folgende:

  • Aktivität: Dieser Bereich zeigt euch die nicht nur bald und zuletzt veröffentlichten Artikel an, sondern listet auch noch Kommentare auf. So könnt ihr direkt sehen, wo es neue Beiträge gibt und wie Diskussionen laufen. Fahrt mit der Maus über einen Kommentar, um weitere Befehle (Genehmigen, Antworten, Spam…) mit einem Klick auszuführen.
  • Schneller Entwurf: Zahlreiche Nutzer halten nicht viel von der Schneller-Entwurf-Funktion. Dabei erlaubt sie euch in wenigen Momenten einige Gedanken festzuhalten und erspart damit das Öffnen, Anlegen, Bearbeiten und Sichern eines Artikels. Unter der Funktion seht ihr zudem eine Übersicht zu aktuellen Entwürfen. Einfach anklicken und weiter arbeiten.
  • Offen sein für Plugin-Daten: Neben den überschaubaren WordPress-Angeboten gibt es viele andere Module, die über Plugins aktiviert werden. Zu diesen gehören z. B. die Google-Analytics-Übersicht oder die Jetpack-Statistik.

Zeit in die Darstellung des WordPress-Dashboards zu investieren lohnt auf jeden Fall und erlaubt effektiveres Arbeiten.

Bildgroessen in WordPress

2. Zeit sparen mit festgelegten Bildgrößen

WordPress bietet mehrere Standard-Bildgrößen an, die ihr beim Einbinden von Grafiken verwendet. Die dabei angezeigten Pixel sind kein Zufall, sondern vom CMS vorgegeben.

Da jedoch jedes Theme verschieden ist, solltet ihr diesen Wert genau auf eure Anforderungen anpassen. Die drei Werte könnten wie folgt vergeben werden:

  • Miniaturbilder: 150 x 150 Pixel sind ideal, wenn es um das Festlegen von Beitragsbildern geht. Doch, wie erwähnt, ist jedes Theme verschieden. Passt den Wert nach Lust und Laune an, achtet dabei aber darauf, dass die Funktion zum Beschneiden auf die exakte Größe aktiviert ist. So werden Unregelmäßigkeiten auf der Startseite verhindert.
  • Mittlere Bildgröße: Der Standardwert liegt bei 300 x 300 Pixel. Diese „Mittlere Bildgröße“ eignet sich gut für Grafiken, die neben dem Fließtext eingeblendet werden sollen. Ein ungefähres Verhältnis von 2:3 ist gut gewählt. Wenn euer Artikel also über eine Breite von 600 Pixel eingeblendet wird, könnte das Bild eine Breite von 200 Pixel haben.
  • Maximale Bildgröße: Mit diesem Wert könnt ihr die komplette Breite eures Artikels abdecken. Der Standardwert liegt bei 1024 x 1024 Pixel. Bei dem erwähnten Beispiel mit einer Breite von 600 Pixel könnte man hier 600 x 600 Pixel eintragen. „Maximale Bildgröße“ wird später im Medien-Explorer mit „Groß“ ausgewählt.

Unabhängig von diesen Werten könnt ihr immer noch Bilder in ihrer vollständigen Breite einfügen. Die drei Filter erlauben es lediglich, die Grafiken automatisch auf eine gewünschte Standard-Größe zu bringen.

Bildgroessen in WordPress anpassen

3. Entwürfe mit anderen teilen – ohne zusätzliche Accounts

Ihr veröffentlicht ein Interview, stellt ein Produkt vor oder habt einen umfangreichen Artikel geschrieben, der von jemanden überflogen werden soll? Vor der Veröffentlichung ist das nur mit einem zusätzlichen Account möglich gewesen. Ins Spiel kommt hier jetzt das praktische Plugin Share a Draft. Obwohl dieses seit über zwei Jahren nicht aktualisiert wurde, funktioniert es mit der aktuellsten WordPress-Version immer noch.

Share a Draft Plugin WordPress

Der Gedanke von Share a Draft ist simpel: Zu einem Artikel im Entwurf wird eine komplexe URL erstellt, die nur für ein begrenztes Zeitfenster existiert. Ihr könnt diese URL erstellen und dann auch schon mit Arbeitskollegen oder Kunden teilen. Diese sehen sich den Artikel an, geben ihr Feedback und die URL verschwindet nach dem festgelegten Zeitraum von selbst – oder ihr deaktiviert sie zuvor.

Share a Draft ist eine enorme Hilfe, da so das lästige Erstellen von Screenshots oder Kopieren von Artikeln überflüssig wird. Der Kunde oder Arbeitskollege sieht den Artikel genau so, wie er nach Freigabe auch veröffentlicht wird.

Besucher und Suchmaschinen können sie nicht leiden: Links, die ins Nirgendwo führen. Dabei ist es nicht einfach, einen Blog mit über 500 Artikeln immer fehlerfrei zu halten. Jede Webseite kann theoretisch von Heute auf Morgen verschwinden und damit eine Korrektur notwendig machen. Um das lästige Heraussuchen fehlerhafter Links zu ersparen, könnt ihr ein Plugin wie Broken Link Checker installieren.

Broken Link Checker WordPress Plugin

Broken Link Checker bietet euch das regelmäßige Überprüfen aller Verlinkungen. Die Erweiterung arbeitet dabei im Hintergrund, von eurer Seite aus ist kein Eingreifen erforderlich. Wird ein fehlerhafter Link gefunden, weist euch Broken Link Checker per Mail oder Meldung im Dashboard darauf hin. Ihr könnt dann den Verweis überprüfen, korrigieren, aufheben oder in Kürze erneut überprüfen lassen.

Mit dem Reagieren auf Meldungen von Broken Link Checker haltet ihr eure Projekte sauber von Verweisen ins Nichts. Besucher und Suchmaschinen werden es euch danken.

5. Benutzerrollen nicht unterschätzen

Benutzerrollen erlauben das Verteilen von Rechten und sorgen somit dafür, dass User nur da arbeiten, wo sie es sollen. Das Arbeiten mit den Rollen wird häufig unterschätzt, bietet es ja viel Sicherheit. Eine praktische Übersicht zu den Benutzerrollen und ihren jeweiligen Rechten gibt WordPress selbst.

Achtet gut auf die feinen Unterschiede zwischen Mitarbeiter, Redakteur, Autor und Abonnent. So bleiben Artikel an Ort und Stelle und Schlagwörter-Datenbanken überschaubar.

6. Widgets, Menüs und Header mit WordPress bearbeiten

WordPress hat sich von Update zu Update benutzerfreundlicher entwickelt. So überlassen die Entwickler viele Anpassungsmöglichkeiten nicht länger den Theme-Designern, sondern geben eigene Werkzeuge heraus.

Menues in WordPress bearbeiten

Wenn ihr Widgets, Menüs oder Header anpassen wollt, sucht diese im Backend unter „Design“. Dort könnt ihr Anpassungen zentral und ohne Eingriff in den Quellcode durchführen. Beachtet, dass Menüs oder Header nicht von allen Themes unterstützt werden.

In Bezug auf SEO sind Links eine große Chance und gleichzeitig Gefahr. Denn auf der einen Seite sind sie ein Mehrwert für Leser, auf der anderen Seite können sie das Ranking anderer Seiten verbessern – und das eigene somit verschlechtern. In Blogs wird deshalb das Verlinken von potenzieller Konkurrenz vermieden. Man weiß ja nie, was das für Wellen schlägt …

Ein Plugin, das für solche Fälle eine große Hilfe ist, findet sich in Rel Nofollow Checkbox. Die Erweiterung integriert in den Link-Kasten des Editors die Checkbox rel=“nofollow“. Bei Aktivierung wird der Link entwertet. Sollte euch das nofollow-Attribut unbekannt sein, lest diesen Artikel von Google.

rel nofollow Plugin

Rel Nofollow Checkbox erspart es euch, Links per Gang in den Quellcode und Hinzufügen des nofollow-Attributs zu entwerten. Einfach den Haken setzen und fertig.

Plugins – vielseitiger, als man denkt

Es ist kaum zu glauben, wie viele WordPress-Plugins angeboten werden und was für Möglichkeiten damit eröffnet werden – häufig kostenfrei! Allein auf der offiziellen WordPress-Plattform findet ihr über 31.000 Plugins.

Bevor ihr euch also an die Arbeit macht und Quellcodes anpasst, Scripte schreibt und damit viel Zeit in eine Anpassung investiert, sucht einige Minuten nach einer Erweiterung, die die gewünschte Arbeit erledigt. Wozu das Rad neu erfinden? ;-)

Sprechblase3
Wir hoffen, euch helfen unsere 7 Tipps weiter. Mit welchen Plugins oder Anpassungen habt ihr WordPress auf eure Ansprüche zugeschnitten?

Kommentare

  1. Gravatar
    Alex L am

    Hallo,
    vielen Dank für diesen Artikel und es sind ein paar Tipps, die man mitnehmen könnte. Eigentlich blogge ich schon sehr sehr lange und kenne von WordPress ja schon etliches. Aber es ist gut, wenn man es sich nochmals in Erinnerung ruft.

    Ich verlinke übrigens nicht mit Nofollow und alles doFollow, kann damit gut fahren und Google meckern auch nicht. Wenn niemand auf themenrelevante Blogs verlinken würde, wo wird das dann enden. Dann vernetzt man sich nicht mehr, daher immer schön auf eigene Quellen verlinken und alles wird ins Gleichgewicht kommen, würde ich mal meinen.

    Sind bei euch Pingbacks aktiviert, denn heute verlinke ich euch in meinem letzten Beitrag, welcher erscheinen wird, weil heute meine Kommentierdienstag ist.

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