Webmaster Friday: Bloggen im Freien

Webmaster Friday: Bloggen im Freien

Schon Anfang Mai wurde es bei uns in Espelkamp 24 Grad warm und auch die Aussicht auf das Pfingstwochenende verheißt angenehme Temperaturen um die 21 Grad. So ein Wetter lockt natürlich in die Hängematte im Garten. Auf das Notebook muss man dank moderner Technik ja nicht mehr verzichten – und damit auch nicht aufs Bloggen.

Frische Luft, der leichte durch die Blätter fahrende Wind und Sonnenstrahlen sind wundervolle Voraussetzungen für entspannende Stunden im Garten. Wer sonst beim Bloggen unter fehlender Motivation und Kreativität leidet, könnte vom Garten überrascht sein. Denn eine wechselnde Arbeitsumgebung und die Natur sollen ja bekanntlich beim Denken helfen.

Wann Bloggen im Freien Kreativität fördern kann – und wann nicht

Als Freund des mobilen Arbeitens weiß ich das Bloggen im Freien zu schätzen, verzichte aber auch häufig darauf. Denn was auf der einen Seite zu Ideen und Abwechslung führen kann, dürfte auf der anderen Ausdauer und Disziplin einschränken.

So arbeite ich bei Blog-Artikeln, die viel Konzentration erfordern, lieber am Schreibtisch und schaffe so mehr als wenn ich die gleiche Arbeit im Garten machen würde. Geht es aber darum, ein gutes Artikelthema zu finden, den letzten kreativen Schliff reinzubringen oder eine neue Webseite zu planen, können schon wenige Momente auf der Hängematte im Garten wahre Wunder bewirken.

Haengematte

Die Hürden des freien Bloggens

Das Foto mit dem in der Hängematte liegenden Mann und seinem Notebook scheint sehr verlockend, könnte aber im Alltag mit einigen Haken verbunden sein. Hier ein paar Hindernisse, auf die ihr euch einstellen solltet:

Wer eher ländlich lebt und in der Umgebung einen Teich, Tümpel oder ähnliches hat, wird nicht alleine im Garten bleiben. Hallo Mücken! Die surrenden Freunde der Nacht sind auch tagsüber gern unterwegs und leisten euch beim Bloggen Gesellschaft. Einige Mückenschutz-Maßnahmen wie Sprays oder Insektenvernichter sollen wohl helfen, bei der Menge an Mücken bleiben die Plagegeister jedoch gerne hartnäckig.

Wo es in den Gärten der Stadt friedlicher aussieht, findet man stattdessen immer wieder auftauchende Ablenkungen, wie den gerade am Rasenmäher arbeitenden Nachbarn oder lauten Fahrzeugen auf der Straße. Im Notfall lässt sich dieses Problem aber mit etwas Musik über Kopfhörer lösen.

Bedenkt auch die Reflexion des Sonnenlichts im Display. Wer einen Stuhl oder eine Liege im Garten hat, kann diese einfach drehen und damit Reflexion verhindern. Anders sieht es bei Hängematten und eingebauten Bänken aus. Hier können Displayfolien gegen Reflexion helfen, ansonsten bleibt nur der Platzwechsel.

Cafe mit Tischen aussen

Technische Aspekte für ungestörtes Bloggen

Fürs Bloggen im Freien reicht meist ein herkömmliches Notebook mit einer Laufzeit von etwa drei Stunden aus. Ich benutze privat dazu ein MacBook Air, mit einer offiziellen Akkuleistung für 12 Stunden (im Alltag dann eher 10), was dann auch fürs mobile Arbeiten über einen ganzen Tag reicht.

Wer im Garten sitzt, verfügt in der Regel noch über WLAN. Fürs Schreiben im Park kann per Tethering die Bandbreite des Smartphones verwendet werden, alternativ könnt ihr euch draußen vor ein Lokal setzen, einen Eiskaffee genießen und vom kostenfreien WLAN für Kunden profitieren.

Zusammengefasst solltet ihr also folgendes beachten:

  • WLAN-Zugang
  • Notebook mit mindestens 3 Stunden Akku-Laufzeit
  • Blendfreies Schreiben

Mein Tipp: Auf in den Garten!

Das verlängerte Pfingstwochenende eignet sich hervorragend, um für bislang nur im Haus schreibende Blogger einmal das Schreiben vor der Haustür zu testen. Mit vollem Akku und drahtlosem Internetzugang seid ihr bereit für einen Gang in den Garten oder aber gemütliche Sitzgelegenheiten vor einem Café. Schaut euch zur Inspiration auch den Artikel von Marc auf Ostwetf4le an. Zum Bloggen auf der Terrasse gehört bei ihm gerne ein kaltes Bier. :)

Sprechblase3

Wir würden uns freuen, von euren Erfahrungen zu lesen. Teilt uns eure Meinung daher gern per Kommentar mit oder schreibt einen eigenen Blog-Beitrag zum Webmaster Friday. Ein schönes Wochenende!

Kommentare

  1. Gravatar
    Alexander Liebrecht am

    Hallo Viktor,
    ich kann auch nur daheim am eigenen Schreibtisch bloggen, weil ich es nicht anders kenne und technischerseits gesichtet klappt es nicht anders. Ich will mich auch nicht beschweren, aber mein Notebook-Akku hält gerade mal zwei Stunden durch. Der Laptop schluckt ordentlich Energie und nach zwei Stunden wäre alles vorbei. Manche Blogposts von mir erfordern eben mehrere Stunden, in denen ich noch Google abstöbern muss. Daher fällt das Blogging im Park oder vor einem Cafe mit W-LAN schon einmal weg.

    Zudem kann ich mich nur am Schreibtisch auf die Internetarbeit konzentrieren. Hier bin ich sehr produktiv, kann alle Tools, intern oder extern aufrufen, nutzen und mir eben auch mal Analysen in Search Console etc. ansehen. Das alles brauche ich, damit das Bloggen auch wirklich Spass machen kann.

    Ich blogge immer beim leicht aufgedrehten lokalen Radiosender, welcher mich beruhigt und eine sehr gute Raumstimmung schafft. Das mache ich schon seit mindestens drei Jahren so. Bisher stellt mich das zufrieden und ich würde sagen, dem Bloggen hat es noch nie schaden können.

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  2. Gravatar
    Horst Schulte am

    Schöner Artikel. So recht kann ich mich mit dem Bloggen im Freien nicht anfreunden, obwohl ich natürlich z.Zt. auch gern an der frischen Luft bin. Ich habe da in der Wohnung mein Blogecken, das ich dem Balkon vorziehe. Nicht, dass mich draußen etwas ablenken würde aber der von dir auch angesprochene „Blendfaktor“ ist schon kritisch. Das macht dann manchmal echt keinen Spaß.

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