Container bei mittwald starten – 5 unterschiedliche Workflows
Was ist Container Hosting – und warum es für dich interessant ist?
Container sind isolierte, portable Laufzeitumgebungen. Du packst deine Anwendung – inklusive aller Abhängigkeiten – in ein Image und startest sie als Container. Das Ergebnis: Software läuft überall gleich, egal ob lokal oder auf dem Server.
Für Agenturen bedeutet das vor allem eines: Flexibilität. Kein Lock-in auf Software, die dein Hoster anbietet. Kein „das läuft bei uns leider nicht". Du kannst nahezu alle Technologien deployen – von n8n über Umami bis zu PostgreSQL.
Der entscheidende Punkt beim Container Hosting bei mittwald: Die Umgebung ist managed. Das Setup ist dank vorgeschlagener Umgebungsvariablen einfach und schnell. Du hast automatische Updates, SSH-Zugriff und kannst deine Logs jederzeit im mStudio auslesen.
Für Agenturen öffnet das neue Geschäftsfelder: KI-gestützte Chatbots, automatisierte Workflows mit n8n oder individuelle Stacks für Kundenprojekte. Alles in Deutschland gehostet, DSGVO-konform und digital souverän.
mStudio – für den schnellen Einstieg
Der direkteste Weg, Container hochzufahren, ist über das mStudio. Container Hosting ist Teil des vServers und des Dedicated Servers. Betreibst du einen der beiden, findest du in deinem Projekt unter „Container" den Menüpunkt „Container erstellen". Dann wählst du eine Vorlage oder ein Image aus einer Registry – Docker Hub, GitHub, GitLab oder eine private Registry – wählst aus den vorgeschlagenen Umgebungsvariablen, Volumes und Ports (oder definierst sie selbst) und bist fertig.
Domains kannst du direkt auf einen freigegebenen Port eines Containers zeigen lassen. Und der interne DNS-Name deines Containers leitet sich automatisch aus dem Container-Namen ab – so erreichst du ihn aus anderen Containern im selben Projekt, ganz ohne weiteres Konfigurieren.
Ideal für: Standard-Cases, schnelle Deployments, Einsteiger ins Container Hosting.
CLI – für den Terminal-Alltag
Wer lieber im Terminal arbeitet, nutzt die mw-CLI. Die Installation läuft über npm oder Homebrew:
npm install -g @mittwald/cli
Nach dem Login mit einem mStudio API-Token hast du Zugriff auf alle Container-Funktionen – direkt aus deiner Shell. Docker Compose-Dateien lassen sich über die CLI deployen, Container steuern, Dateien übertragen (mw container cp) und Ingress-Ressourcen anlegen.
Die CLI bietet Autocompletion für Bash, ZSH und PowerShell. Für Teams, die ohnehin mit Terminal-Workflows arbeiten, ist das der natürliche Weg ins Container Hosting.
Ideal für: Entwickler, die Terminal-Workflows bevorzugen, Docker-Compose-Deployments.
Jetzt aber mal reinfolgen!
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GitHub Action – für automatisiertes Deployment aus dem Repo
Wer seinen Deployment-Prozess direkt aus GitHub heraus steuern will, kann die offizielle mittwald GitHub Action nutzen. Sie ist im GitHub Marketplace verfügbar und aktualisiert einen Container Stack automatisch über die mStudio API – ausgelöst durch eine Codeänderung im GitHub Repository.
Die Konfiguration läuft über eine stack.yaml, die du ins Repository checkst. Darin definierst du Services, Volumes, Ports und Umgebungsvariablen. Secrets wie Passwörter werden nicht im Klartext hinterlegt, sondern über GitHub Secrets und Templating zur Laufzeit eingesetzt:
- name: Deploy to Mittwald
uses: mittwald/deploy-container-action@v1
with:
api_token: ${{ secrets.MITTWALD_API_TOKEN }}
stack_id: "your-stack-id"
stack_file: "${{ github.workspace }}/configs/stack.yaml"Wichtig: Die Action schreibt den Stack exakt so, wie er in der YAML-Datei steht. Manuelle Änderungen im mStudio, die nicht in der YAML-Datei abgebildet sind, werden beim nächsten Deployment überschrieben. Wer die GitHub Action nutzt, sollte seinen Stack also konsequent als Code verwalten.
Einzelne Services lassen sich vom automatischen Neustart ausschließen – praktisch für Datenbanken oder andere persistente Dienste, die nicht bei jedem Deployment neu starten sollen.
Ideal für: Teams mit GitHub-basierten CI/CD-Workflows, die ihren Container Stack versioniert und automatisiert deployen wollen.
Terraform – für Infrastructure as Code
Für Teams, die ihre Infrastruktur als Code verwalten, gibt es den mittwald Terraform Provider. Ab Terraform 1.10 aufwärts lassen sich komplette Container-Setups mit der mittwald_container_stack-Ressource als IaC beschreiben.
terraform {
required_providers {
mittwald = {
source = "mittwald/mittwald"
version = ">= 1.0.0, <2.0.0"
}
}
}Vordefinierte Module – etwa für OpenSearch oder andere gängige Workloads – lassen sich direkt aus dem Terraform Registry einbinden. Das macht Setups reproduzierbar, versionierbar und teamfähig.
Ideal für: Teams mit standardisierten Deployment-Prozessen, Infrastructure-as-Code-Workflows.
API – für automatisierte Workflows
Die mStudio API nutzt du bei Anwendungsfällen, die über GitHub Actions oder Terraform Deployments hinausgehen – etwa einer Anwendung, bei der am Ende ein Container für Kunden gestartet werden muss. Dafür kannst du über die API alle Befehle ausführen, die dir auch im mStudio zur Verfügung stehen.
Für gängige Sprachen gibt es offizielle SDKs: PHP, JavaScript/Node.js und Go. Wenn du lieber direkt mit der API arbeitest, findest du im Developer Portal eine vollständige OpenAPI-Spezifikation.
Ideal für: Eigene Toolchains, CI/CD-Integrationen, komplexe automatisierte Setups.
Fazit
Ob mStudio, API, CLI, GitHub Action oder Terraform – du entscheidest, wie du arbeitest. mittwald passt sich deinem Workflow an, nicht umgekehrt. Und egal welchen Weg du wählst: Deine Container laufen in einem deutschen Rechenzentrum, DSGVO-konform, digital souverän. Im Developer Portal findest du für jeden Weg die passende Dokumentation.