Pro und Contra: Facebook als E-Commerce Motor ?

Pro und Contra: Facebook als Motor für den E-Commerce?

An diesem Thema scheiden sich die Geister: Hat Facebook das Zeug zum großen Player im E-Commerce zu werden? Laut einer aktuellen Studie der Marktforscher von Forrester Research wird sich diese Vermutung erst mal nicht bewahrheiten. Doch es gibt viele Stimmen, die das Gegenteil behaupten. Ein klarer Fall für eine Pro-und-Contra-Liste. :-)

Die Spielarten des F-Commerce

Der sogenannte F-Commerce kann in drei verschiedene Bereiche unterteilt werden:

1
Shops innerhalb von Facebook, die per Applikation direkt in Facebook eingebunden sind.
2

Online-Shops, die Facebook-Funktionen wie z. B. Werbeanzeigen für die Neukundengewinnung verwenden.

3

Ladengeschäfte, die z. B. Facebook Deals nutzen, einen Dienst bei dem Rabattaktionen über Facebook mit einer tatsächlichen Anwesenheit in einem Geschäft oder bei einem Event verbunden sind.

Im Folgenden haben wir die Argumente und Gegenargumente für einen E-Commerce-Boom auf Facebook zusammengestellt.

Pro

  • Über 500 Millionen Menschen nutzen Facebook, Einkäufer könnten in Zukunft bequem ein einziges Portal zum online shoppen nutzen. Alles ist an einem Platz – für ungeduldige Suchende im Internet ein klarer Vorteil.
  • Facebook-User geben 1,5 Mal mehr Geld aus als andere.
  • Facebook-Werbeanzeigen können zielgenau an potentielle Kunden gerichtet werden.
  • Plattform-eigene Währung: Mit Facebook Credits könnten auch Transaktionen mit sehr kleinen Beträgen ganz einfach durchgeführt werden.
  • Gutscheine und Rabatt-Codes lassen sich über Facebook schnell verbreiten, so können Betreiber mit Aktionen viele potentielle Kunden erreichen.
  • Wenn Freunden Produkte oder Dienstleistungen „gefallen“ ist die Chance größer, dass Besucher diese ebenfalls ausprobieren.

Contra

  • Die Click-Through-Rate und Konversionsrate liegen beim E-Mail-Marketing sehr viel höher als bei Facebook.
  • Viele empfinden den Like-Button als Zwang um Rabatte zu bekommen oder an Gewinnspielen teilnehmen zur können, die negative Assoziation könnte sich auf das Kaufverhalten übertragen.
  • Eine wirklich individuelle Facebook-Shop-Seite erfordert eine speziell dafür entwickelte Applikation und ist somit aufwändig bzw. teuer.
  • Trotz großer Popularität stehen viele Internet-Nutzer Facebook mit Misstrauen gegenüber (Datenschutz, etc.). Bestimmte Gruppen würden so ausgeschlossen.

Gerade im Bereich Mode wird angeblich schon ordentlich auf Facebook eingekauft. Auf den Shop des Unternehmens Zalando können Interessierte z. B. schon komplett über Facebook zugreifen.

Kommentar hinzufügen