Was tun, wenn du auf Phishing hereingefallen bist?

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Weißer Text auf blauem Hintergrund: Auf Phishing geklickt - was jetzt zu tun ist

Phishing-Angriffe können jeden treffen. Selbst erfahrene Security Spezialisten haben schon auf betrügerische E-Mails reagiert. Deshalb: Kein Grund für schlechtes Gewissen und Panik. Aber: Schnelles Handeln zählt. Mit den richtigen Schritten kannst du den Schaden begrenzen und dich künftig besser absichern. Wir zeigen dir, was jetzt zu tun ist. 

Überblick verschaffen: Was ist genau passiert? 

Bevor du handelst, musst du wissen, womit du es zu tun hast. Stelle dir diese drei Fragen: 

  • Hast du auf einen verdächtigen Link geklickt? 
  • Hast du Daten eingegeben – zum Beispiel Passwort, E-Mail-Adresse oder Zahlungsdaten? 
  • Wurde eine Datei heruntergeladen? 

Je nachdem, was davon zutrifft, ist der Handlungsbedarf ein anderer.  

Ein wichtiger Punkt, der gern vergessen wird: Informiere dein nahes Umfeld über den Vorfall – insbesondere, wenn du den betroffenen Account beruflich nutzt. Kolleginnen und Kollegen, Vorgesetzte sowie deine IT-Abteilung oder euer externer IT-Dienstleister sollten so früh wie möglich Bescheid wissen. So können weitere Schäden verhindert und zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen ergriffen werden. 

Sofortmaßnahmen: Die ersten 3 Schritte

Jetzt geht es darum, schnell und strukturiert zu handeln. 

Schritt 1: Gerät vom Internet trennen 

Wenn du auf einen Link geklickt oder etwas heruntergeladen hast, trenne dein Gerät sofort vom Internet – entweder schaltest du das WLAN aus oder ziehst das Netzwerkkabel. So verhinderst du, dass sich mögliche Schadsoftware weiter ausbreitet. 

Schritt 2: Passwörter sofort ändern 

Hast du Zugangsdaten eingegeben? Dann ändere die betroffenen Passwörter unverzüglich – aber ausschließlich direkt auf der echten Website und nicht über einen Link aus der Phishing-Nachricht. Nutze dafür möglichst ein anderes, sicheres Gerät. Und falls du dasselbe Passwort an mehreren Stellen verwendest, tausche es überall aus. Ob deine E-Mail-Adresse bereits in einem Datenleck aufgetaucht ist, kannst du auf haveibeenpwned.com prüfen. 

Schritt 3: Viren- und Sicherheitscheck durchführen 

Bevor du dein Gerät wieder mit dem Internet verbindest, führe einen vollständigen Scan mit einer aktuellen Antiviren- oder Sicherheitssoftware durch. Stelle sicher, dass die Software auf dem neuesten Stand ist, und wiederhole den Check regelmäßig – um sicherzugehen, dass keine Schadsoftware zurückgeblieben ist. 

mittwald informieren – wenn die Phishing-Mail uns imitiert 

Gibt die Phishing-Nachricht vor, von mittwald zu kommen? Dann melde dich bitte bei uns. So können wir andere Kundinnen und Kunden warnen und entsprechende Maßnahmen einleiten. 

Schick uns die Original-E-Mail am besten als .eml- oder .msg-Datei an: supportmittwald.de 

Wenn du dir nicht sicher bist, ob es sich bei einer E-Mail von mittwald um Phishing handelt, kannst du das über unseren Phishing Validator prüfen.  

Langfristig sicherer aufstellen: So reduzierst du dein Risiko

Phishing-Angriffe lassen sich nie vollständig vermeiden. Du kannst dein Risiko, Schaden zu erleiden, aber erheblich senken. Diese Maßnahmen helfen: 

  • Sei misstrauisch bei unerwarteten Nachrichten, vor allem wenn sie Zeitdruck oder Drohungen ausüben 
  • Prüfe Absender, Links und Webseiten immer sehr genau 
  • Klicke nicht auf unbekannte Links oder Anhänge 
  • Gib niemals Zugangsdaten über E-Mail-Links ein 
  • Verwende starke, einzigartige Passwörter 
  • Aktiviere Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA), wo immer möglich 
  • Sichere deine Daten regelmäßig 

Wie du Phishing-Mails grundsätzlich erkennst und was du präventiv tun kannst, erklären wir dir außerdem ausführlich in unserem FAQ-Artikel.  

Tipp! 

Wenn du deine Websites im mStudio verwaltest, stehen dir zahlreiche Security Extensions zur Verfügung. Egal, ob Passwortschutz, SIcherheitscenter oder EasyCloudBackup – alle Erweiterungen machen deine Websites noch sicherer. 

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