Kubernetes – die Technologie hinter SPACES

Kubernetes – die Technologie hinter SPACES

Skalierbar, flexibel, individuell – mit SPACES haben sich die technischen Möglichkeiten bei Mittwald noch mehr erweitert. Dass SPACES eine smarte Lösung in Form eines Managed Cloud Hostings ist, haben wir schon in unserem ersten Beitrag dazu erklärt. Auch im letzten Artikel sind wir näher auf die Technologie, die SPACES umfasst, eingegangen. Heute möchten wir noch tiefer gehen. SPACES baut auf der Container-Orchestrierungs-Lösung Kubernetes auf. Was sich genau dahinter verbirgt, erfahrt ihr in diesem Blog-Beitrag.

  1. Kubernetes – Was steckt dahinter?
  2. Und was steckt drin?
  3. Eine umfangreiche Plattform
  4. Kubernetes bei SPACES

Kubernetes – Was steckt dahinter?

Ursprünglich von Google designt und entwickelt kam 2015 die erste Version von Kubernetes – abgekürzt übrigens K8s – auf den Markt. Allerdings spendete Google das Projekt als Open Source System der damals neu gegründeten Cloud Native Foundation, die zur Linux Foundation gehört. Eine große Community, bestehend aus vielen Entwicklern und Unternehmen, betreut das Projekt und entwickelt es stetig weiter. So können neue Funktionen, Erweiterungen, Integrationen und Plugins erstellt werden.

Und was steckt drin?

So viel zum Background des Projekts. Doch was ist der Grund dafür, dass viele namhafte Unternehmen wie The New York Times, Phillips, SAP und SaaS-Anbieter Box und Github Kubernetes einsetzen?

Die kurze Antwort lautet: „Das System bietet super viele Möglichkeiten und vereinfacht vieles“. 
Aber werfen wir einen genauen Blick darauf: Kubernetes ist eine Container-Orchestrierungs-Lösung und übernimmt damit das Management der Container-Landschaft. Bei SPACES sind dies Docker-Container. Mit diesen ist es einfach, Applikationen auf verschiedene Plattformen und Umgebungen (beispielsweise Entwicklung, QA, Produktion) zu bringen. Außerdem sorgen sie dafür, dass die Anwendung verlässlich läuft, nachdem sie von einer Umgebung in eine andere versetzt worden ist, und sie vereinfachen das Deployment komplexer Anwendungen, die auf verschiedenen Servern laufen.
Somit ermöglicht Kubernetes Entwicklern und IT-Administratoren, Deployment, Betrieb, Wartung und Skalierung von Container-basierten Anwendungen zu vereinfachen und zu automatisieren.

Eine umfangreiche Plattform

Kubernetes besteht aus zahlreichen Komponenten und Tools, die dafür Sorge tragen, dass Administratoren komplexe Container-Cluster effizient verwalten können. Ein oder mehrere Container bilden einen sogenannten „Pod“. Solche Pods sind das Basiskonzept, über das sich die gehosteten Container managen lassen. Ebendiese teilen sich die Ressourcen und werden je nach Cluster auf der physischen oder virtuellen Maschine – Knoten bzw. Node genannt – ausgeführt und gemeinsam gestartet. Möchte man bspw. einen Pod skalieren, so wird das gleiche Image mehrmals in Form eines Containers gestartet und die Last aufgeteilt.

Ein Pod ist in dem Sinne sehr praktisch: Verschiedene Bestandteile einer Applikation werden als ein zusammengeschnürtes Bündel portierbar gemacht. Außerdem können die Ressourcen auf einer Maschine von mehreren Applikationen genutzt werden, ohne die Portabilität und Isolierung kaputt zu machen. Deshalb kann eine Applikation eines Kunden beispielsweise bei zu hoher Last ohne großen Aufwand auf eine andere Node verschoben werden, um optimale Performance bieten zu können.

Kubernetes bei SPACES

Nicht nur die zu Anfang genannten Unternehmen wie Github & Co. nutzen Kubernetes, sondern auch Mittwald mit SPACES. Genau deshalb ist unser Managed Cloud Hosting so skalierbar und flexibel – und somit perfekt für anspruchsvolle Projekte eurer Kunden.

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