WordPress 5.0 „Bebo“ ist da!

WordPress 5.0 „Bebo“ ist da!

Es hat lange gedauert, es wurde viel diskutiert und ist wahrscheinlich vonseiten der Community das emotionalste WordPress Release in der Geschichte. Viele Terminverschiebungen sowie 12 ½ hitzige Monate und das alles wegen einer Sache: Gutenberg! Was es mit der neuen Version, dem abgefahrenen Editor und sonstigen Features auf sich hat, erfahrt ihr in diesem Artikel.

Und schon mal vorab: Wer jetzt oder spätestens nach dem Beitrag überzeugt ist und sich die neue Version per 1-Klick installieren will, der kann das sehr gerne im Softwaremanager im Mittwald Kundencenter tun!
 

Der neue Editor „Gutenberg“

Den klassischen Editor, wie ihr ihn aus vorherigen Versionen kennt, werdet ihr in der Standardinstallation der neuen Version vergeblich suchen. Ob dies Fluch oder Segen ist, sei mal dahingestellt und muss von jedem selbst beurteilt werden.

Blockbasiert“ – das ist das neue Motto des Standard-Editors in WordPress. Jedes Element (z. B. ein Textabschnitt, Video oder Bild) wird als eine Art Block angesehen und kann beliebig bearbeitet und verschoben werden. Einen kleinen Ausschnitt der Blöcke findet ihr im unten angezeigten Screenshot. Doch natürlich gibt es noch viele weitere – auch eine Erweiterung über den Plugin-Manager ist möglich.

Für Entwickler bieten die Blöcke den entscheidenden Vorteil, relativ einfach eigene Elemente für Kunden bzw. Redakteure erstellen zu können, in denen diese ihre Inhalte einfügen und so ein einheitliches Design erhalten. Eine Code-Änderung durch Inhaltsanpassungen und eine damit möglicherweise verbundene Zerstörung des Layouts wird so eine Seltenheit. Eine Entwicklerdokumentation findet ihr hier.

Wie genau der Editor funktioniert, solltet ihr am besten einfach mal selbst ausprobieren – eine Erklärung würde hier vermutlich den Rahmen sprengen. Mein Kollege Viktor hatte dazu im Blog auch schon mal einige Worte verfasst.

Solltet ihr euch nach dem Testen partout nicht mit dem neuen Gutenberg-Editor anfreunden können, so ist es weiterhin möglich, sich den klassischen Editor als Plugin zu installieren.

Das neue Standard-Theme „Twenty Nineteen“

Bei der Namensgebung des Themes waren die Entwickler – wie auch schon in den vergangenen Jahren – wenig kreativ. Das neue Standard Theme heißt … wer hätte es erwartet „Twenty Nineteen“ und läutet damit schon mal das neue Jahr 2019 ein.

Das Theme ist komplett für den Block-Editor gestaltet, zeigt seine Möglichkeiten auf und mag zugegebenerweise auf den ersten Blick etwas verwirrend aussehen. Doch ich finde der Schein trügt und nach etwas Einarbeitungszeit können damit wundervoll lesbare Blogs erstellt werden, dessen Beitragsbearbeitung kinderleicht funktioniert. ;-) 

Fazit

Als ich das erste Mal den Gutenberg-Editor sah, war ich skeptisch, doch das Team hat eine großartige Leistung hingelegt, um das vielzählige User-Feedback einzuarbeiten und Verbesserungen vorzunehmen. Klar ist es eine Umstellung, wenn ihr jahrelang mit dem Classic-Editor gearbeitet habt, doch ich finde, ihr solltet dem neuen Editor eine Chance geben und einfach mal das nächste Projekt damit umsetzen – installieren könnt ihr euch die neue Version per 1-Klick im Softwaremanager.

Ich bin gespannt, was ihr zum neuen Release bzw. dem Editor sagt. Lasst mir gern eure Meinungen, Erfolge oder mögliche Stolpersteine über die Kommentarfunktion zukommen! :-) 

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