Schreiben unter Zeitdruck: So funktioniert’s!

Schreiben unter Zeitdruck: So funktioniert’s!

Viele von Euch kennen diese Situation sicherlich nur allzu gut: Ihr habt wenig Zeit, müsst aber auf die Schnelle einen Text für Webseite oder Blog verfassen. Das Ganze soll sich aber natürlich auch gut lesen und professionell wirken. Eure Nerven sind angespannt und Eurem gepeinigten Gehirn will kein vernünftiger Satz einfallen? Bevor Ihr an dieser Stelle gleich das Handtuch werft, solltet Ihr diesen Blog-Beitrag lesen.

  1. 1. Schreibt einfach drauf los!
  2. 2. Lasst Euch durch Rechtschreibung nicht aufhalten!
  3. 3. Informiert Euch!
  4. 4. Macht Euch eine Skizze!
  5. Fazit
  6. Habt Ihr noch weitere Tipps zu diesem Thema? Sicherlich gibt es hier ganz individuelle Herangehensweisen. Wie sind gespannt auf Eure Erfahrungsberichte! :-)

1. Schreibt einfach drauf los!

Hört sich komisch an, kann aber helfen. Macht Euch einfach keine Gedanken darüber, wie Euer Text am Ende wohl klingen mag, sondern versucht frei zu schreiben. Öffnet ein leeres Text-Dokument und lasst Euch durch nichts anderes ablenken. Korrigieren könnt Ihr im Nachhinein immer noch. Wichtig ist, dass Ihr erst mal etwas produziert. Das hemmt den Frust und hebt Eure Laune.

2. Lasst Euch durch Rechtschreibung nicht aufhalten!

Wenn Euer Schreibfluss durch die Rechtschreibkorrektur unterbrochen wird, stellt diese einfach aus. Wie schon gesagt: am Ende könnt Ihr alle Korrekturen zügig einarbeiten. Unterbrechungen sind einfach Gift für kreative Formulierungen. Zwingt Euch dazu, nicht ständig die Backspace-Taste zu verwenden. Auch das kann dabei helfen den Rhythmus zu beschleunigen. Das ist natürlich nicht einfach (und während ich diesen Artikel schreibe, merke ich wie schwierig es ist, diesen Rat zu befolgen ;-)), aber es kann sich lohnen.

3. Informiert Euch!

Eine gute Recherche ist die halbe Miete. Wenn Ihr, während Ihr den Artikel schreibt, immer wieder in Quellen nachlesen müsst oder Google-Suchen zum Thema startet, behindert auch das Euren Schreibfluss. Also: Gut über das Thema informieren und dann einfach rollen lassen. So entgeht Ihr auch der Gefahr, nicht Themen-bezogene Artikel oder Videos anzusehen.

4. Macht Euch eine Skizze!

Bevor Ihr drauflos schreibt, kann es auch helfen, sich einen groben Aufbau für den Beitrag zu überlegen. Welche Punkte möchtet Ihr besonders hervorheben und zu welchem Fazit soll das Ganze am Ende kommen? Ihr könnt Euch z. B. schon Zwischenüberschriften in das Dokument schreiben, wenn Euch diese helfen, Euch an Eurem Text entlang zu hangeln. Das können dann ja auch zunächst Arbeitstitel sein, die Ihr am Ende gegen wohlklingende Headlines austauscht.

Fazit

Grundsätzlich heißt das also: Erst schreiben, dann optimieren. Ihr müsst im ersten Entwurf keinen perfekten Beitrag erschaffen. Erst mal geht es darum, Eure Gedanken aufzuschreiben und diese nachher zu sortieren, zu korrigieren und das ganz in eine hübsche Form zu bringen. Wer zu lange überlegt, feilt und poliert, bleibt unter Umständen auf der Strecke.

 

Habt Ihr noch weitere Tipps zu diesem Thema? Sicherlich gibt es hier ganz individuelle Herangehensweisen. Wie sind gespannt auf Eure Erfahrungsberichte! :-)

Kommentare

  1. Kristina Dahl am

    Bewegung ist für Klarheit im Kopf natürlich nie verkehrt, wenn es die Zeit erlaubt. :-)

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  2. Gravatar
    KChristoph am

    … vorher eine Runde um den Maschsee und dann schreiben was das Zeug hält.

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