Google Fonts DSGVO-konform in Webseiten einbinden

Dem Datenschutz zuliebe: wie ihr Google Fonts DSGVO-konform lokal in eure Webseiten einbindet

Die Datenschutzgrundverordnung (DSGVO), die am 25. Mai nach zweijähriger Übergangsphase EU-weit in Kraft tritt, stellt speziell dann einige Anforderungen an euch, wenn ihr als freiberuflicher Webentwickler oder als Agentur tätig seid. In unserem DSGVO-Wissenspaket gehen wir ausführlich auf die wesentlichen Aspekte der DSGVO für Agenturen ein. Diesbezüglich haben uns in den letzten Tagen zahlreiche Nutzer unseres Wissenspakets gefragt, ob es eine Möglichkeit gibt, die Google Fonts datenschutzkonform einzusetzen. Üblicherweise werden die jeweiligen Schriften nämlich vom Google Server nachgeladen, wodurch Daten an diesen übermittelt werden. Aus Datenschutzsicht ein unschöner Aspekt – doch zum Glück geht das auch anders!

Anstatt die Schriften vom Google Server zu laden, können diese nämlich auch lokal auf dem eigenen Server bzw. Webspace abgelegt und eingebunden werden. Am Beispiel des freien Blogsystems WordPress wollen wir euch die notwendigen Schritte in diesem Artikel konkret erklären. Natürlich lässt sich das auch auf beliebige Content Management Systeme übertragen – eventuell weichen einige Beschreibungen etwas ab, grundsätzlich ist das Vorgehen aber sehr ähnlich.

  1. Notwendig dank der DSGVO: Google Fonts sollten lokal eingebunden werden
  2. Genutzte Google Fonts identifizieren
  3. Benötigte Google Fonts herunterladen
  4. Schriften auf eure Website hochladen
  5. CSS eurer Website anpassen
  6. Verbindung zum Google Server trennen

Notwendig dank der DSGVO: Google Fonts sollten lokal eingebunden werden

Google Fonts lokal in Webseiten einbinden

Genutzte Google Fonts identifizieren

Zunächst einmal müsst ihr wissen, welche Google Fonts ihr im jeweiligen Kundenprojekt einsetzt. Wenn ihr diese Frage nicht spontan beantworten könnt, gibt es mehrere Wege, dies nachzuschauen. Falls ihr die Schriften über ein Plugin wie „Easy Google Fonts“ einbindet, könnt ihr die konfigurierten Schriften z. B. über die Customizer-Funktion eures Themes einsehen. Unter dem Punkt „Typography“ » „Default Typography“ findet ihr die Einstellungen für Absätze und Überschriften.


Alternativ könnt ihr die Fonts über den Quellcode eurer Seite oder über die Developer Tools in Chrome bzw. Firefox herausfinden. Unter dem Punkt „Sources“ könnt ihr nachvollziehen, von welchen Quellen Daten für eure Website geladen werden. Übrigens könnt ihr an dieser Stelle später überprüfen, ob tatsächlich keine Verbindung mehr zum Google Server hergestellt wird.

Default Typography Theme
Developer Tools Chrome und Firefox

Benötigte Google Fonts herunterladen

Nachdem ihr nun wisst, welche Google Fonts ihr benötigt, solltet ihr diese auch herunterladen. Besucht hierfür den von Mario Ranftl kostenlos bereitgestellten Service google-webfonts-helper.herokuapp.com. Hier könnt ihr knapp 900 Schriften mit diversen Schnitten in zahlreichen Schriftformaten herunterladen.

Roboto

Gebt hierzu einfach im Suchfeld die gewünschte Schrift ein – in unserem Beispiel suchen wir nach der Schrift „Roboto“. Unter Punkt 1 und 2 könnt ihr dann eure benötigten Zeichensätze und Schriftschnitte auswählen. Detaillierte Informationen hierzu findet ihr in der bereits oben aufgeführten Ausgabe der Developer Tools. Für unsere Testwebseite benötigen wir die Schrift „Roboto“ in der FontWeight-Variante 100.

Copy CSS

Habt ihr die Schrift in der gewünschten Konfiguration ausgewählt, wird unter Punkt 3 das CSS-Snippet angezeigt, über welches ihr die Schrift später in eure Website einbinden könnt.

Bitte beachtet: Das Serververzeichnis „/fonts“ ist standardmäßig voreingestellt – wollt ihr die Schriften an anderer Stelle auf eurem Webspace ablegen, passt das gewünschte Verzeichnis am besten schon hier an, dann müsst ihr es später nicht an verschiedenen Stellen im CSS angleichen.

Abschließend könnt ihr euer individuell zusammengestelltes Schriftpaket unter Punkt 4 bequem als ZIP-Archiv herunterladen.

Sollten mehrere Schriften auf eurer Seite zum Einsatz kommen, könnt ihr diesen Vorgang natürlich beliebig oft wiederholen. Und wenn euch der Service gefällt und ihr bereits einen GitHub-Account habt, freut sich Mario ganz bestimmt über einen Stern. ;-)

Schriften auf eure Website hochladen

Nach dem Download findet ihr auf eurem Rechner ein ZIP-Archiv mit den gewünschten Schriften in zahlreichen Formaten (EOT, SVG, TTF, WOFF, WOFF2).


Zip-Archiv Roboto

Diese Datei gilt es nun auf den Webspace hochzuladen: Nutzt hierfür idealerweise einen verschlüsselten Übertragungsweg wie SFTP oder SCP. Legt für die Dateien das zuvor definierte Verzeichnis (in unserem Fall „/fonts“) an und kopiert die Schriften hinein.

CSS eurer Website anpassen

Ihr nähert euch bereits der Ziellinie! Nachdem ihr die benötigten Schriften auf eurem Webspace abgelegt habt, müssen diese nur noch in euer CSS eingebunden werden. Das hierfür notwendige CSS-Snippet wurde euch ja im Google-Webfonts-Helper angezeigt.

In unserem Beispiel sieht es wie folgt aus:

/* roboto-100 - latin */
@font-face {
  font-family: 'Roboto';
  font-style: normal;
  font-weight: 100;
  /* IE9 Compat Modes */
  src: url('../fonts/roboto-v18-latin-100.eot');
  src: local('Roboto Thin'), local('Roboto-Thin'),
	/* IE6-IE8 */
        url('../fonts/roboto-v18-latin-100.eot?#iefix') format('embedded-opentype'),
	/* Super Modern Browsers */
        url('../fonts/roboto-v18-latin-100.woff2') format('woff2'),
	/* Modern Browsers */
        url('../fonts/roboto-v18-latin-100.woff') format('woff'),
	/* Safari, Android, iOS */
        url('../fonts/roboto-v18-latin-100.ttf') format('truetype'),
	/* Legacy iOS */
        url('../fonts/roboto-v18-latin-100.svg#Roboto') format('svg');
}

Am schnellsten könnt ihr die notwendigen CSS-Anpassungen an der Datei „style.css“ über den eingebauten Editor in WordPress vornehmen. Bitte beachtet jedoch, dass eure Änderungen bei zukünftigen Aktualisierungen eures Themes überschrieben werden. Es ist daher empfehlenswert, ein Child-Theme anzulegen und die notwendigen Änderungen darin vorzunehmen.

Ein Child-Theme könnt ihr entweder manuell anlegen oder hierfür das Plugin „Child Theme Configurator“ nutzen. In eurem Child-Theme findet ihr ebenfalls die Datei „style.css“, in der die beschriebenen CSS-Anpassungen durchgeführt werden können.

Verbindung zum Google Server trennen

Im letzten Schritt kappen wir nun die Verbindung zum Google Server und stellen sicher, dass tatsächlich keine Informationen zu ihm übertragen werden.

Falls ihr für die Nutzung der Google Fonts das eingangs genannte Plugin „Easy Google Fonts“ nutzt, reicht es, dieses zu deaktivieren.

Alternativ gibt es zwei Plugins, die genau dies per Knopfdruck für euch tun: „Disable Google Fonts“ und „Remove Google Fonts“. Beide müssen lediglich installiert und aktiviert werden – eine Konfiguration ist nicht notwendig.

Verbindung zum Google Server kappen

Anschließend solltet ihr eure Webseite neu laden und prüfen, ob die Schriften noch wie gewünscht geladen und dargestellt werden.

Zum Schluss könnt ihr noch mal die Developer Tools bemühen, um sicherzustellen, dass eure Website tatsächlich nicht mehr mit dem Google Server spricht. ;-)

Developer Tools

Wenn anstatt der zuvor noch angezeigten Verbindungen zum Google Server (fonts.googleapis.com, fonts.static.com) nun die lokalen Schriften aufgeführt werden, habt ihr die Schriften erfolgreich eingebunden.

Alternativ zur manuellen Konfiguration kann man auch WordPress-Plugins verwenden. Das Plugin DSGVO-Patron bindet neben der Font-Konfiguration auch weitere externe Dienste lokal ein, außerdem entfernt es die IP-Aufzeichnungen bei der Kommentarfunktion im Blog.

Wir wünschen euch viel Erfolg dabei! Solltet ihr noch Fragen oder Anmerkungen haben, schreibt es gerne hier in einem Kommentar!


Hinweis: Da der Autor dieses Artikels kein Jurist ist, stellt dieser Artikel weder eine Rechtsberatung dar, noch ersetzt er eben diese. Bitte wenden Sie sich im Zweifel an einen Rechtsanwalt.

Kommentare

  1. Gravatar
    Thomas am
    Ob das "kappen" der Verbindung funktioniert ist aber reine Glückssache, hängt stark vom verwendeten Theme ab...bei Astra geht es zumindestens nicht...
    Antworten
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    Petra Schoch am
    Sehr geehrter Herr Meyer,
    eine Frage habe ich noch dazu. Wenn man die google-Schriften lokal einbindet, sollte man trotzdem in der Datenschutzerklärung darauf hinweisen, dass man google webfonts einsetzt?
    Schöne Grüße
    Petra Schoch
    Antworten
    1. Florian Jürgens am
      Guten Morgen Frau Schoch,

      wenn die Daten ausschließlich lokal geladen werden und keine Übertragung an externe Dienste erfolgt, muss man dies nicht tun.
      Sind Sie sich jedoch unsicher oder sollten in anderen Fällen auf jeden Fall Daten übertragen werden, dann gehört die jeweilige Info in die Datenschutzerklärung.

      Bitte beachten Sie jedoch unseren Hinweis, dass jegliche Texte und Kommentare, diesen eingeschlossen, keine Rechtsberatung darstellt. Er ersetzt diese auch nicht. Im Zweifel sollten Sie sich also an einen Rechtsanwalt wenden.

      Viele Grüße
      Florian Jürgens
      Antworten
      1. Gravatar
        Petra Schoch am
        Guten Morgen Herr Jürgens,
        vielen Dank für Ihre Antwort. Ja, das werde ich wohl so machen, sicher ist sicher. Im Übrigen eine tolle Anleitung, vielen Dank.
        Schöne Grüße
        Petra Schoch
        Antworten
  3. Gravatar
    Dorothee Schuster am
    Hm, wenn jede Einbindung über einen CDN einen (nicht konformen) IP-Eintrag erzeugt, hieße das doch, das man gar keine CDN-Netzwerke für irgendwas mehr nutzen darf, nicht nur Google-Fonts... was dann wiederum einen völligen Wegfall der Möglichkeiten zur Anfrageparallelisierung zur Folge hätte. Oder verstehe ich das falsch? Gibt es konforme CDN-Anbieter?
    Den Nutzer vorher zu fragen, ob er für schnellere Ladezeiten darin einwilligt, macht ja an dieser Stelle gar keinen Sinn.
    Antworten
    1. Gravatar
      Frank am
      Damit ist das Kernproblem dieses Themas erkannt :) Es ist wohl zwar davon auszugehen, dass das CDN von Google anders bewertet wird als das reine Einbinden externer Ressourcen "irgendwelcher" Anbieter, weil Google eher die Möglichkeit hat, viele Daten zusammenzuführen um z.B. User-Profile zu erstellen. Aber grundsätzlich finde ich das auch schwierig, aus jeder Website jetzt eine "Insellösung" zu machen statt -- dem eigentlichen Netzgedanken folgend -- sich zu vernetzen. Natürlich kann jeder externe Server, von dem ich Ressourcen verwende (Skripte, Bilder, ggf. Contents im Frame usw.), diese Zugriffe, inkl. IP usw., loggen und weiter auswerten. Das heißt, wenn ich da 100% sicher gehen will, müsste ich eigentlich alle Verbindungen kappen. Oder den User vorher explizit um Erlaubnis bitten.

      Übrigens: Hat man Google Maps in der Seite eingebunden (dafür gibt es wohl keine lokale Alternative), braucht man sich um das Ersetzen der Fonts kaum noch zu bemühen -- denn dann wird der Googlefont-Server auf jeden Fall auch wieder kontaktiert.

      Über den Sinn, Google Fonts zu entfernen, gleichzeitig aber immer noch Youtube, Maps, Analytics, usw., drin zu haben, kann man sicher auch streiten. Hier müssen sicherlich Einzelfallentscheidungen getroffen werden, je nach den genauen Bedingungen der einzelnen Website (also z.B. welche ext. Ressourcen noch so verwendet werden).
      Antworten
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    Werner am
    Vielen, vielen Dank für diese tolle, ausführliche und sehr präzise Anleitung! Ich bin einer der Programmier-Halb-Analphabethen, die trotzdem eine Wordpress-Seite betreiben und mit den Anforderungen der kommenden DSGVO tendenziell überfordert sind. Ich hatte leichte Panik, als ich erfahren habe, dass ich keine Google Fonts mehr einbinden darf - aber dank eurem großartigen Tutorial hoste ich sie jetzt auf meinem privaten Webspace und bin (hoffentlich) zumindest in diesem Bereich aus dem Schneider.

    PS: wie im ersten Beitrag von Janett haben die im Tutorial genannten Plugins die Verbindung zum Google Font Server nicht unterbrochen. Die Fonts wurden laut Chrome immer noch geladen. Erst das von Janett empfohlene Plugin"Remove Google Fonts References" hat den Job erledigt.
    Antworten
    1. Kristina Kiebe am
      Hallo Werner,

      danke dafür und auch für den Hinweis. :-)

      Viele Grüße
      Kristina
      Antworten
  5. Gravatar
    Janett Naumann am
    Sehr schöne Anleitung, funktioniert bei mir nur leider nicht wirklich. Ich habe es auf zwei Seiten getestet, aber die Verbindung zu Google wird im Developer Tool nach wie vor erkannt. Gibt es noch eine andere Möglichkeit?
    Antworten
    1. Florian Jürgens am
      Hallo Janett,

      vielen Dank für deine Anfrage.
      Wenn du dich zu meinen Händen an support@mittwald.de melden würdest, helfe ich dir gerne persönlich weiter und wir werfen gemeinsam einen Blick auf deinen Account, um festzustellen, was wir da machen können. :-)

      Viele Grüße
      Florian
      Antworten
      1. Gravatar
        Janett Naumann am
        Ich habe das Problem gelöst bekommen, allerdings mit dem Plugin "Remove Google Fonts References". Die beiden oben vorgestellten Plugins haben auf unseren Seiten leider nicht funktioniert. Trotzdem danke für die Hilfestellung :)
        Antworten
        1. Gravatar
          Sven am
          kann cih bestätigen. Hab alle drei PlugIns ausprobiert und nur mit "Remove Google Fonts References" wurde die Verbindung tatsächlich getrennt.
          Antworten
  6. Gravatar
    Christian am
    Danke für den Tipp.
    Nun habe ich aber momentan schon genug Arbeit am Hals und würde das erstmal nur machen, wenn juristische Konsequenzen zu befürchten wären (und später nachholen). Kann denn ein Abmahnanwalt aus dem Nachladen von Fonts erfolgreich einen kostspieligen Vorgang generieren?
    Und wie sieht es denn übehaupt mit dem Einbinden von Google Maps, eventuell dort noch mit Routenplaner, aus?
    Auch da lassen sich ja Rückschlüsse gewinnen.
    Grüße, Christian
    Antworten
    1. Gravatar
      Frank am
      Ich denke, was genau nach dem 25.5. passieren wird, hat aktuell noch viel mit Kristallkugel-Gucken zu tun. Wird es eine Abmahnwelle geben? Müssen wir alle 20 Millionen Euro oder 4% unseres weltweiten Konzernumsatzes bezahlen?

      Momentan erlebe ich bei Kunden, dass entweder in vorauseilendem Gehorsam so viel wie möglich umzusetzen versucht wird -- und dabei z.T. auch deutliche "Convenience-Einbußen" in Kauf genommen werden -- eben wie z.B. das ersatzlose Entfernen von Google Maps oder Youtube-Videos. Es gibt tatsächlich auch schon den ersten, der seinen Internetauftritt vor Angst (sic!) lieber komplett abschaltet. Nicht mein direkter Kunde (whew... ;-)), aber in der Nähe.

      In den Datenschutzerklärungen, die aktuell so zum Einsatz kommen, kann man i.d.R. auch Absätze zu externen Inhalten wie Googlefonts, Maps, Videos, finden... das übliche halt. Ob dieser Hinweis in der Datenschutzerklärung reichen wird? Denn wenn der Kunde die Website aufmacht, werden die Daten ja schon übertragen. All das werden die Gerichte wohl erst nach dem Stichtag klären. Will man 100% sicher gehen, müsste man ansonsten alle externen Inhalte komplett entfernen, speziell sobald Reiz-Begriffe wie Google oder Facebook damit in Zusammenhang stehen. Oder im Prinzip zu jedem Thema eine Art "2-Klicks-für-mehr-Sicherheit" einbauen: "Soll dieses Video angezeigt werden? blabla-Youtube" "Soll diese Anfahrtskarte angezeigt werden? blabla-Googlemaps". Das wäre vom technischen Umsetzungsuafwand her relativer Wahnsinn :-) Aber, kommt bestimmt auch noch. Witzig wäre natürlich so was wie "Soll diese Schriftart geladen werden?", aber irgendwann kommt dann vielleicht auch noch "Soll dieses Framework geladen werden? blabla-CDN"

      Antworten
    2. Florian Jürgens am
      Hallo Christian,

      zu deiner ersten Frage existiert leider noch keine konkrete Antwort. Das wird sich womöglich mit der Zeit ergeben.

      Zu deiner zweiten Frage bzgl. Google Maps: Lies dir doch bitte die zwei anderen Antworten an Thierry Minet und Bertram Simon durch. Da haben wir erklärt, was sich in Bezug auf Google Maps empfiehlt. :-)

      Viele Grüße
      Florian

      Wie immer, auch hier unser Hinweis: Da ich kein Jurist bin, stellt dieser Kommentar weder eine Rechtsberatung dar, noch ersetzt er eben diese. Bitte wende dich im Zweifel an einen Rechtsanwalt.
      Antworten
  7. Gravatar
    Bertram Simon am
    Mich würde mal interessieren, was Ihr zur Nutzung von Google Maps sagt. Dort wird die Schrift Roboto via Google Fonts zum Anzeigen von Text genutzt.
    Antworten
    1. Florian Jürgens am
      Hallo Bertram Simon,

      wenn Google Maps zur Darstellung die Schrift "Roboto" verwendet, dann ist der eigentliche Dienst, den man beachten sollte, Google Maps.
      Und hier gilt: Bei Google Maps empfiehlt es sich, direkt unter der Funktion "Maps" darauf hinzuweisen, dass auf der Website Google Maps genutzt wird. Außerdem sollte in unmittelbarer Nähe ein Link sein, der auf die Datenschutzerklärung – worin festgehalten wird, dass Google Maps genutzt wird – weiterleitet.
      Natürlich ist es sinnvoll und wichtig, auch mit solchen Dienstleistern AV-Verträge zu schließen.

      Viele Grüße
      Florian

      Wie immer, auch hier unser Hinweis: Da ich kein Jurist bin, stellt dieser Kommentar weder eine Rechtsberatung dar, noch ersetzt er eben diese. Bitte wende dich im Zweifel an einen Rechtsanwalt.
      Antworten
      1. Gravatar
        Farant am
        Wie soll das funktionieren, wenn der Nutzer bereits auf der Seite mit Maps ist und zu diesem Zeitpunkt bereits Daten weitergereicht werden? In dem Moment habe ich die Einwilligung des Nutzers noch nicht, müsste also die Einbindung sperren.
        Antworten
  8. Gravatar
    Thierry Minet am
    Es werden neben Google Fonts oft auch noch andere Dateien eingebunden, wie z.B. jQuery Libraries, muss man die dann auch herunterladen und selber hosten?
    Und was ist mit eingebetteten Inhalten, wie u.a. Google Maps und YouTube Videos?
    Antworten
    1. Florian Jürgens am
      Hallo Thierry Minet,

      durch bspw. jQuery oder Libraries kommt es automatisch zur Übermittlung von personenbezogenen Daten (z.B. IP-Adresse). Deshalb empfiehlt es sich, diese selbst zu hosten.

      Bei Google Maps ist es besser, wenn du direkt unter der Funktion "Maps" darauf hinweist, dass hier Google Maps genutzt wird. Außerdem sollte in unmittelbarer Nähe ein Link sein, der auf die Datenschutzerklärung – worin festgehalten wird, dass Google Maps genutzt wird – weiterleitet.
      Natürlich empfiehlt es sich, auch mit solchen Dienstleistern AV-Verträge zu schließen. ;-)

      Viele Grüße
      Florian

      Auch hier unser Hinweis: Da ich kein Jurist bin, stellt dieser Kommentar weder eine Rechtsberatung dar, noch ersetzt er eben diese. Bitte wende dich im Zweifel an einen Rechtsanwalt.
      Antworten
  9. Gravatar
    anonymous am
    Wäre noch cool, wenn ihr den Link zum Download-Tool richtig verlinken könntet...
    Antworten
    1. Jan Meyer am
      Hey anonymous,

      danke für dein Feedback.
      Link ist nun drin. :)

      Oder direkt hier klicken: https://fonts.google.com/

      Viele Grüße
      Jan von Mittwald
      Antworten
      1. Gravatar
        anonymous am
        Danke, aber ich meinte eigentlich den wichtigsten Link "http://google-webfonts-helper.herokuapp.com" ;)
        Antworten
        1. Jan Meyer am
          Der Link war ja oben bei "CSS eurer Website anpassen" bereits drin. :)
          Antworten
  10. Gravatar
    MaFrie am
    kleine Frage: entspricht diese Form der lokalen Nutzung der Schriften googles AGBs / den Lizenzen/Rechten aller eigentlich per CDN angebotenen Schriften? Auch bei Nutzung auf kommerziellen Websites/Shops o.ä.?
    Konnte das nicht so klar finde...
    Antworten
    1. Jan Meyer am
      Hey MaFrie,

      ich gehe davon aus, dass das rechtlich kein Problem ist, denn die Google Webfonts haben eine SIL Open Font License, die das Herunterladen erlaubt.

      Google sagt dazu selbst:
      Sollte ich Schriften auf dem Server meiner eigenen Website hosten?
      Wir empfehlen, die Code-Snippets, die auf der Registerkarte "Einbetten" in der Auswahlleiste verfügbar sind, direkt in das HTML und CSS Ihrer Website zu kopieren.

      Mehr dazu hier: https://developers.google.com/fonts/faq


      Viele Grüße
      Jan von Mittwald


      Ps. Keine Rechtsberatung! Im Zweifelsfall einen Anwalt kontaktieren.
      Antworten
      1. Gravatar
        Mathias am
        Google schreibt hier nicht, dass es erlaubt wird. Google bietet beim "Einbetten" nur die Verweise auf die fonts.googleapis an. Kann jemand eine rechtliche Bewertung vornehmen?
        Antworten
  11. Gravatar
    Frank am
    Leider bemerke ich beim Einbinden von Google Fonts auf diese Art einen deutlich sichtbaren FOUC, den ich vorher beim Einbinden über das Google CDN nicht hatte. Natürlich werden die Fonts praktisch genau so eingebunden wie zuvor über Google, aber es scheint deutliche Performance-Unterschiede zu geben. Nur bei mir?
    Antworten
    1. Gravatar
      Michael am
      Die Fonts von Google direkt werden tw. optimiert ausgegeben, je nachdem welcher Browser die Fonts anfordert. Dieser Vorteil faellt natuerlich weg, wenn man die Fonts selber hostet. Koennte ein Teil der Erklaerung sein, warum es einen FOUC gibt.
      Antworten
    2. Kristina Kiebe am
      Hallo Frank,

      am besten wäre es, wenn du deine Seite, auf der du die Fonts einbinden möchtest bzw. eingebunden hast, uns per Ticket schickst. Somit können wir das individuell für dich klären. :)
      Hast du denn dein http/2 (SSL) an und hast du dieses am Anfang deiner CSS-Datei eingebunden?

      Beste Grüße
      Kristina

      Hinweis: Dieser Kommentar stellt weder eine Rechtsberatung dar, noch ersetzt er eben diese. Bitte wende dich im Zweifel an einen Rechtsanwalt.
      Antworten
    3. Jan Meyer am
      Hey Frank,

      wie jedes andere Asset müssen Fontdateien auf den Computer eines Site-Besuchers heruntergeladen werden, bevor sie angezeigt werden können. Schriftarten, die von der Google Fonts-API bedient werden, werden automatisch für einen schnelleren Download komprimiert und nach dem Herunterladen werden sie im Browser zwischengespeichert und von jeder anderen Webseite wiederverwendet, die die Google Fonts-API verwendet.

      Da die Google Fonts-API immer häufiger verwendet wird, ist es wahrscheinlich, dass Besucher Ihrer Website oder Seite bereits Google-Fonts in Ihrem Design im Browser-Cache verwenden.

      Im Allgemeinen sollte man sich der Größe der Schriftartdateien bewusst sein, die auf der Website oder Seite bereitgestellt werden. Wir empfehlen, nur die benötigten Font-Familien, Stile und Skripts einzubetten. Die Seitenladezeit-Anzeige oben rechts in der Auswahlleiste (bei Google Fonts) zeigt eine Schätzung an, wie sich die ausgewählten Fonts auf die Gesamtladezeit (z. B. langsam, moderat, schnell) einer Website, basierend auf der Anzahl der Familien, Stile und Skripts, auswirkt.

      Viele Grüße
      Jan von Mittwald

      Hinweis: Dieser Kommentar stellt weder eine Rechtsberatung dar, noch ersetzt er eben diese. Bitte wende dich im Zweifel an einen Rechtsanwalt.
      Antworten
    4. Gravatar
      Bertram Simon am
      Wenn du es nicht schaffst, die lokalen Fonts zu optimieren, kannst du im Notfall deine Fallback-Fonts besser einstellen. Dann fällt der FOUC kaum auf. Tools wie https://meowni.ca/font-style-matcher/ helfen dir dabei.
      Antworten
  12. Gravatar
    Thomas Winkelmann am
    Wie sieht es mit Schriften von fontstand aus?
    Natürlich die nur über css eingebunden werden können.
    Antworten
    1. Jan Meyer am
      Hey Thomas,

      externe Fonts erzeugen i. d. R. einen IP-Eintrag in den Logfiles der Font-Anbieter, daher wird dadurch immer ein personenbezogenes Datum weitergegeben.
      Die sichere Variante ist daher die lokale Einbindung in deinen eigenen Webspace.

      Grüße
      Jan von Mittwald

      Hinweis: Dieser Kommentar stellt weder eine Rechtsberatung dar, noch ersetzt er eben diese. Bitte wende dich im Zweifel an einen Rechtsanwalt.
      Antworten

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