Übersicht: WordPress Benutzerrollen

Übersicht: WordPress Benutzerrollen

Vorhang auf für ein kleines Rollenspiel! ;-) In WordPress könnt Ihr 5 verschiedene Benutzerollen anlegen, doch was hat es mit diesen unterschiedlichen Rollen auf sich und wie können sie sinnvoll eingesetzt werden? Wir haben uns die einzelnen Benutzerrollen angesehen und stellen sie vor.  

  1. Abonnent
  2. Mitarbeiter
  3. Autor
  4. Redakteur
  5. Administrator
  6. Detaillierte Rechteverwaltung per Plugin
  7. Fazit

Abonnent

Als Abonnent könnt Ihr nach Herzenslust im Blog kommentieren und Euer eigenes Profil bearbeiten. Manche Blogs sind so eingestellt, dass nur die Abonennten kommentieren können. Im Mittwald Blog ist das natürlich anders: Jeder darf gerne jeden Beitrag mit so vielen Kommentaren versehen, wie er möchte! ;-)

  • Hat die wenigsten Rechte
  • Verfolgt den Blog und darf kommentieren

Mitarbeiter

Ein Mitarbeiter darf im WordPress-Blog zwar ordentlich Artikel schreiben, hat aber keine Rechte diese zu veröffentlichen. Sie sehen die Titel der anderen Artikel, können aber nur die eigenen ändern. Somit ist „Mitarbeiter“ als WordPress-Benutzerrolle immer dann interessant, wenn jemand zwar einen Artikel schreiben soll, jedoch sonst möglichst wenig im Backend tun darf.

  • Darf eigene Artikel verfassen, jedoch nicht veröffentlichen
  • Darf keine Seiten erstellen
  • Starke Einschränkungen
  • Darf keine Fotos oder Videos hochladen

Autor

Autoren können Ihre selbst geschriebenen Artikel dann zusätzlich auch selbst veröffentlichen. Sie sind als WordPress-Benutzerrolle besonders interessant, wenn man jemanden komplett eigenständig als Artikel-Verfasser arbeiten lassen möchte.

  • Darf eigene Artikel verfassen und veröffentlichen
  • Darf Fotos und Videos hochladen
  • Kann Kommentare zu den eigenen Artikeln freischalten

Redakteur

Als Redakteur genießt Ihr dann schon sehr viel Vertrauen, denn Ihr dürft eigene sowie fremde Beiträge editieren, veröffentlichen oder sogar löschen. Auch statische Seiten dürfen Redakteure anlegen und bearbeiten.

  • Darf Seiten und Artikel erstellen sowie veröffentlichen
  • Kann Kategorien und Schlagwörter anlegen sowie bearbeiten
  • Kann Artikel anderer Nutzer (Ausnahme: Administrator) bearbeiten und freischalten

Administrator

Der Administrator darf alles. :-) Aus diesem Grund solltet Ihr diese Rolle natürlich nur an äußerst vertrauenswürdige Personen vergeben, denn einem Benutzer mit Adminrechten stehen alle Türen offen. Häufig ist es sinnvoll dem technischen Betreuer der Seite den Administrator-Zugang zu geben.

  • Kann in jedem Bereich der WordPress-Seite aktiv sein
  • Kann andere Administratoren löschen, Benutzerrollen ändern oder neue Benutzer anlegen
  • Mächtigste WordPress-Benutzerrolle

Detaillierte Rechteverwaltung per Plugin

Es gibt durchaus Fälle, wo man die Rechte von Benutzern noch genauer differenzieren will. Darf die Person Seiten löschen? Die Export-Funktion nutzen? Links erstellen? Private Posts lesen? Dateien hochladen? User entfernen? Das und einiges mehr lässt sich recht unkompliziert über das Plugin User Role Editor einstellen. Einfach installieren, neue Rollen anlegen und definieren und Nutzer diesen zuweisen.

Wie dann die ersten Schritte mit dem WordPress Plugin zur Verwaltung der Benutzerrollen aussehen, zeigt euch dieses Video:

Fazit

Überlegt Euch gut, welche Benutzertypen Ihr für Blog-Mitwirkende vergebt. Von Haus aus bringt WordPress dafür schon sinnvolle Einstellungen mit, die Ihr auf jeden Fall ausprobieren solltet. Nicht jeder Blog-Gast sollte Admin- oder Redakteursrechte erhalten, diese werden oft überhaupt nicht benötigt. So könnt Ihr sicher gehen, dass nur Ihr oder absolut vertrauenswürdige Personen Zugang zu allen Einstellungen haben.

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