Affiliate Marketing – Was ist das?

Affiliate Marketing – Was ist das?

Der Begriff „Affiliate Marketing“ taucht immer wieder im Web auf. Was das ist, welche Affiliate Programme es gibt und weitere Tipps zur Nutzung dieser Form des Marketings erfahrt ihr heute im Blog.

  1. Awin und Google AdSense
  2. Vergütungsmodelle
  3. Gute und schlechte Affiliates/Merchants
  4. Attraktive Vergütungen

Neben dem klassischen Newsletter ist das Affiliate Marketing eine Erfolg versprechende Werbeform. Der Betreiber des Online-Handels (auch „Merchant“ genannt) nutzt dabei ein Netzwerk von Affiliates, um möglichst gezielt Werbung auf verschiedenen Websites machen zu können. Affiliates sind Betreiber von hochfrequentierten Websites, die nach Möglichkeit auch thematisch die Zielgruppe des Online-Händlers ansprechen und auf denen Werbeflächen zur Verfügung stehen. Ein Netzwerkbetreiber bringt das Angebot der Affiliates mit der Nachfrage eines Merchant zusammen und betreut diese Werbeform sowohl technisch als meist auch kaufmännisch, denn er erstellt einen spezifischen Code, der das Anklicken jeder Vermittlung eines Links durch einen Affiliate eindeutig aufzeichnet. Die Klicks können so entsprechend vergütet werden, wofür verschiedene Abrechnungsmodelle existieren. Der Netzwerkbetreiber erhält eine Provision entsprechend des Umsatzes. Besonders große Online-Handelsunternehmen benutzen zur besseren Kontrolle auch eigene Netzwerke, um Zahlungen an Netzwerkbetreiber einzusparen.

Awin und Google AdSense

Awin und Google AdSense sind zwei Beispiele von großen und bekannten Affiliate-Programmen. Google AdSense bietet eine recht intuitive Benutzeroberfläche und die Registrierung ist simpel. Nach Anmeldung und Freischaltung durch Google könnt ihr auf euren eigenen Websites Werbeflächen anbieten. Dafür sucht ihr euch zunächst bei Google AdSense die Werbeformate in einem passenden Layout aus (schließlich sollen die Anzeigen nicht die Optik der eigenen Seite ruinieren) und erhaltet danach einen Code von Google, der lediglich auf der eigenen Seite eingesetzt werden muss. Und voilà! – schon seid ihr ein Affiliate und könnt, in Abhängigkeit vom Besucherstrom auf der Seite, mithilfe von Werbeflächen Geld verdienen. An dieser Stelle ist anzumerken, dass das Bereitstellen von Werbeflächen in den Augen des Finanzamts bereits die Absicht zur Gewinnerzielung darstellt und daher besser nicht unterschlagen werden sollte. Bemerkt Google darüber hinaus, dass man selbst auf die geschalteten Anzeigen klickt, führt dies zum sofortigen Ausschluss aus dem Affiliate-Programm. Solange ihr euch aber die Zeit nehmt, die Teilnahmebedingungen der Programme zu studieren, könnt ihr nicht viel falsch machen.

Awin funktioniert vom Prinzip her ähnlich wie Google AdSense. In beiden Programmen ist es möglich, sich Statistiken über die Klicks auf Werbung anzeigen zu lassen. Daneben existieren zahlreiche weitere Programme, z. B. von Amazon oder der Telekom. Auch wir bei Mittwald haben ein Partnerprogramm, wo man für jeden Verkauf eine Provision erhält.

Vergütungsmodelle

Es gibt einen bunten Haufen an Vergütungsmodellen, die auch in Kombination auftreten. Besonders häufig ist „Pay per Sale“, „Pay per Action“, „Pay per Click“ und „Pay per View“ anzutreffen. Bei dem Modell „Pay per Sale“ werden Klicks nur dann vergütet, wenn der weitergeleitete Besucher beim Merchant auch tatsächlich etwas gekauft hat.

pay per action click view

Bei „Pay per Action“ ist die Vergütung an eine spezifische Aktion des Besuchers gebunden, wie beispielsweise die Registrierung für einen Newsletter vom Merchant, die Teilnahme an einem Gewinnspiel, das Öffnen eines PDF-Katalogs oder ähnliches. Bei „Pay per Click“ wird die Anzahl der durchgeleiteten Besucher auf die Seite des Merchant vergütet. Das einfachste und zugleich am wenigsten zielorientierte Vergütungsmodell ist „Pay per View“, denn bei dieser Variante wird bereits das Öffnen der Website, auf der die Werbung platziert ist, bezahlt.

Gute und schlechte Affiliates/Merchants

Bevor ihr als Merchant blind mehrere Affiliates bezahlt, solltet ihr euch selbst von deren Leistung überzeugen und deren Websites aufrufen. Es gilt: Qualität vor Quantität! Wenige Affiliates, die Seiten mit einer Top-Performance betreiben, bringen mehr als eine Masse „kleiner“ Websites. Darüber hinaus möchte man ja nicht, dass die eigene Werbung in Zusammenhang mit unpassenden, eventuell höchst unseriösen, Themen auf einer Website erscheinen. Auch wenn es etwas Mühe macht, ist es sinnvoll, das Affiliate-Marketing aktiv zu kontrollieren, da es in diesem Bereich auch einige schwarze Schafe gibt. Die Vergütungsmodelle „Pay per View“ und „Pay per Click“ sind in der Lage, relativ zügig Gewinn abzuwerfen und daher für Betrugsversuche prädestiniert. Stellt sich der Eindruck ein, es ginge bei einem Affiliate nicht mit rechten Dinge zu, solltet ihr euch vertrauensvoll an den Netzwerkbetreiber wenden. Dies gilt allerdings auch im umgekehrten Fall: Auch Merchants versuchen manchmal, die Preise zu drücken und bringen immer wieder Einwände vor, um nicht die volle Vergütung für Klicks/Provisionen zahlen zu müssen. Es kann sich lohnen, im Vorfeld schwarze Listen im Netz anzuschauen, auf denen bereits auf das unlautere Verhalten von bestimmten Affiliates oder Merchants verwiesen wird. Viele Affiliates sind lediglich Hobby-Betreiber, oft auch Schüler oder Studenten. Diese Umstände müssen nicht unbedingt gegen eine Werbepartnerschaft sprechen, in großen Netzwerken wird es auch nicht möglich sein, jeden Partner eingehend zu prüfen, aber frühzeitige Erkundigungen können späteren Auseinandersetzungen vorbeugen. Man betrachte dies auch vor dem Hintergrund einer nicht endgültig geklärten Rechtslage: Tritt die eigene Werbung im Zusammenhang mit betrügerischen Websites oder illegalen Inhalten auf, kann dies eventuell rechtliche Folgen haben, auch wenn diese Werbung so natürlich nicht beabsichtigt war.

Hin und wieder mal den Laptop anwerfen, um ein paar Texte in seinen Blog schreiben und dabei ein passives Einkommen generieren. Das ist der Traum vieler Websitebetreiber.

Attraktive Vergütungen

Google AdSense ist eine gute Basis für Anfänger, da die Werbung automatisch an den Content angepasst wird und das Thema der Werbung für den Websitebesucher in der Regel optimiert ausgespielt wird. Die Klickrate ist durch diese Optimierungen meist schon relativ gut, jedoch ist der Traum von richtigen Gewinnen dann noch sehr weit weg.

Peer Wandiger hat auf selbstaendig-im-netz.de eine Anleitung, zur Steigerung der AdSense-Einnahmen veröffentlich.

So schreibt er auch, dass man pro Klick in vielen Branchen rund 30 Cent erhält. Um 100 Euro im Monat mit Google AdSense zu verdienen, müss man also 333 Klicks auf die Werbung erhalten. Bei einer fiktiven Klickrate von rund 1 Prozent muss man auf seiner Website einen monatlichen Traffic von 33.300 Websitebesuchern erhalten.

Etwas einfacher geht es mit dem Amazon Partnerprogramm. Hierbei orientieren sich die Provisionen am Warenkorbwert. Während elektronische Artikel mit nur einem Prozent vergütet werden, so Kleidung mit einer Vergütung von 10 % rechnen. Nimmt man also ein Modeblog, so kann man mit dem Verkauf von 130 €-Schuhen eine Provision von 13 € generieren. Das Amazon-Partnerprogramm findet man unter partnernet.amazon.de.

Nicht ganz so charmant, aber durchaus lukrativ könnte ein Poker-Blog monetarisiert werden. Onlinepoker- und Wettanbieter zahlen attraktive Vergütungen. Viele Wettanbieter zahlen zwischen 25 und 100 € pro vermitteltem Kauf oder prouzentuale Vergütungen zwischen 25 und 50 % des Warenkorbwertes. Ein solches Magazin kann Tipps und Tricks für die verschiedenen Spielarten oder auch Testberichte veröffentlichen.

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