KI-Sichtbarkeit messen – so geht's mit GEOlyze
Die meisten Unternehmen haben keine Ahnung, wie sie in KI-Systemen dargestellt werden – oder ob sie überhaupt vorkommen. Und das wird zum echten Problem: Immer mehr Menschen nutzen KI für Kaufentscheidungen und Anbietersuche. Wer dort nicht auftaucht, existiert für diese Nutzer schlicht nicht.
Bestehende Tools zeigen dir bestenfalls ein Symptom: „Du wirst nicht erwähnt." Aber die eigentliche Frage ist: Warum nicht? Fehlt der Content? Rankt Google dich zwar, aber die KI greift ihn trotzdem nicht auf? Genau das beantwortet GEOlyze.
Wir analysieren Sichtbarkeit über vier Ebenen:
- Was will ein Unternehmen kommunizieren?
- Welche Inhalte stehen tatsächlich auf der Website?
- Wo rankt Google sie?
- Und wie präsent sind sie in KI-Systemen?
An jedem Übergang können Lücken entstehen – Content-Gap, SEO-Gap oder GEO-Gap. Unsere Backtracking-Engine verfolgt jedes Problem rückwärts bis zur Ursache. Das Ergebnis ist keine generische Empfehlung, sondern: „Für Keyword X fehlt dir ein Content-Stück – fang dort an."
Für Agenturen bedeutet das: Ihr könnt euren Kunden nicht nur sagen, dass sie ein Problem haben, sondern genau zeigen, wo die Ursache liegt. Das ist ein konkretes Upselling-Argument.
Über das Beiratstreffen im Oktober letzten Jahres wurde ich so richtig aufmerksam auf das mStudio und somit auch auf den Marktplatz. Da wurde mir klar: Hier entsteht ein Ökosystem, das perfekt zu GEOlyze passt. Der Marktplatz versammelt genau die Zielgruppe, die GEOlyze anspricht – Agenturen und Freelancer, die Websites betreuen und sich täglich um Sichtbarkeit kümmern.
Die Idee, GEOlyze dort anzubieten, wo Webprojekte sowieso schon verwaltet werden, war dann naheliegend. Für mittwald Kunden bedeutet das: Kein zusätzliches Tool, kein separater Login. Und das Contributor-Modell war entscheidend: mittwald übernimmt die Abrechnung, ich behalte die volle Kontrolle über Technik und Deployment. Als bootstrapped Produkt konnte ich mich so auf die Produktentwicklung konzentrieren.
Die Reference Extension auf GitHub ist im Grunde eine „Hello World"-Vorlage. Sie zeigt, wie eine Extension technisch aufgebaut sein muss: Lifecycle-Webhooks empfangen, sich gegen die mStudio-API authentifizieren, Extension Instances anlegen.
Ich habe die Vorlage als Ausgangspunkt genommen und dann mit Claude Code weiterentwickelt. Im Grunde habe ich nur die OpenAPI-Spec von GEOlyze geliefert – und Claude Code konnte auf Basis der Reference Extension alles passend adaptieren: Webhook-Handler, Authentifizierung, Anbindung an unseren Nuxt.js-Stack. Damit konnte ich mich auf die Produktlogik konzentrieren, statt Boilerplate zu schreiben.
Jetzt aber mal reinfolgen!
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GEOlyze läuft komplett in TypeScript mit Nuxt.js, Package Manager ist Bun. Die gesamte Anwendung läuft im mittwald Container Hosting. Für die Sichtbarkeitsanalyse befragen wir die kommerziellen LLMs – ChatGPT, Claude, Gemini, Perplexity – direkt über deren APIs. Da führt kein Weg dran vorbei, schließlich wollen wir messen, was genau diese Systeme über ein Unternehmen wissen.
Das mittwald AI Hosting setzen wir auf unserer Dokumentationsseite ein: Nutzer können dort direkt mit der GEOlyze-Doku chatten und sofort Antworten auf konkrete Fragen bekommen. Und dass die gesamte Verarbeitung dabei auf deutschen Servern bleibt – kein Datenfluss zu externen Providern – ist gerade für ein Tool, das Sichtbarkeit und Datenanalyse kombiniert, ein wichtiges Signal an unsere Kunden.
Beides sind echte Verkaufsargumente. GEOlyze crawlt Kundenwebsites und analysiert Keyword-Strategien. Das sind sensible Geschäftsdaten: Wettbewerbspositionierungen, Content-Schwächen, strategische Lücken. Wenn ich einem Kunden sagen würde, dass diese Daten über US-Server laufen, wäre das für viele Agenturen im DACH-Raum ein Dealbreaker.
Dass mittwald sein Rechenzentrum in Deutschland betreibt, war für mich ein konkretes Kaufargument. Agenturen, die GEOlyze einsetzen, können ihren Kunden sagen: „Die Analyse deiner KI-Sichtbarkeit passiert komplett in Deutschland." Das ist in Zeiten von AI-Datenschutz-Diskussionen ein echter Wettbewerbsvorteil.
Für GEOlyze steht als Nächstes der QuickCheck im Fokus: ein kostenloser KI-Sichtbarkeitscheck, den Agenturen als White-Label-Tool für ihre Lead-Generierung nutzen können. Ein potenzieller Kunde gibt seine Website ein, bekommt in 30 Sekunden einen Live-Report – und die Agentur hat einen qualifizierten Lead.
Darüber hinaus arbeiten wir an einer E-Commerce-Erweiterung. Gerade bei Shopware-Shops wird es immer relevanter, ob Produkte in KI-Shopping-Empfehlungen auftauchen – ChatGPT hat Shopping Tiles, Perplexity zeigt Produktempfehlungen. Da entsteht gerade ein komplett neuer Kanal, den die meisten Online-Händler noch nicht auf dem Schirm haben.
Startet mit der Reference Extension – die nimmt euch die initiale Unsicherheit. Denkt schon zu Beginn an den Kontext (Projekt- oder Organisations-Kontext), denn das beeinflusst das gesamte Berechtigungsmodell. Und: Baut kein perfektes Produkt und sucht dann Kunden. Bringt ein MVP auf den Marktplatz und lasst euch vom Feedback der Community leiten. Die mStudio Nutzer wissen sehr genau, was ihnen im Alltag fehlt – und sie sagen es euch auch.
Tipp!
Du willst GEOlyze testen? Dann spring jetzt ins mStudio und gehe auf den Marktplatz.