Gutes Klima bei Mittwald: Abschluss der Energieberatung beim Hoster

Erste Schritte

Nachdem wir uns dazu entschlossen hatten, eine Energieberatung durchführen zu lassen, war der erste Schritt die Auswahl eines geeigneten Beraters.

Wichtige Punkte beim Auswahlprozess waren dabei für uns:

 

  • lokal ansässiges Beratungsunternehmen
  • Branchenschwerpunkt
  • Schwerpunkte der aufgelisteten Einzelmaßnahmen, z. B. Erneuerbare Energien (PV-Anlage) und E-Mobilität
  • Referenzen

Drei Beratungsunternehmen waren danach in der engeren Auswahl und wurden von uns zur Begehung eingeladen. Nachdem wir uns für einen Berater entschieden hatten, stand als nächstes der Förderantrag an. Denn dieser muss entweder vor Vertragsabschluss bei der BAFA oder mittels Vollmacht vom Beratungsunternehmen selbst gestellt werden. Die Formalitäten waren damit erledigt und die Energieberatung konnte starten.

Herausforderungen und Empfehlungen

Wer eine Energieberatung durchführen lassen möchte, sollte möglichst schon im Vorgespräch mit dem Energieberater seine Erwartungshaltung so detailliert wie möglich aufzeigen und die mögliche Bearbeitung der Themenfelder mit den Förderbedingungen abgleichen. Empfehlenswert ist ebenfalls, sich auch selbst mit den Förderbedingungen vertraut zu machen, um ein Verständnis dafür zu entwickeln und die Förderbedingungen dementsprechend auch einhalten zu können.

Nach der ersten Auftaktbesprechung und Datenaufnahme hieß es für uns zunächst einmal sehr viele Daten der unterschiedlichen Bereiche zusammenzutragen. Viele der Daten lagen uns bereits einzeln vor, allerdings noch nicht in gesammelter Form. Berücksichtigt werden sollte bei solch einer Beratung daher auch immer die zeitliche Komponente, also wie viel Zeit die eigenen Mitarbeiter für die Erfassung der Daten investieren. Aufgrund der vielfältigen Datenerhebungen in unterschiedlichen Abteilungen ist die Koordination der Termine vor Ort ebenfalls ein wichtiger Punkt. Dabei ist es besonders wichtig zu beachten, dass auch immer der richtige Ansprechpartner für den jeweiligen Bereich vor Ort anwesend ist.

Nicht jedes Unternehmen hat eigene Experten mit hohem technischen Sachverstand in seinen Reihen. Wesentlich für die Ergebnisse ist aber eine gute Begleitung durch kompetente Mitarbeiter vor Ort. Falls ihr also auch eine Energieberatung plant, ist es wichtig, vorab zu überlegen und festzulegen, welches Projektteam die Energieberatung begleiten wird und welche zeitlichen Kapazitäten dafür zur Verfügung stehen.

E-Auto an Ladesäule

Unser Fazit

Für technisch gut aufgestellte Unternehmen besteht die Gefahr, dass die Themenfelder in der zur Verfügung stehenden Zeit und unter Einhaltung der Förderbedingungen nicht tief genug bearbeitet werden können, um daraus neue aussagekräftige Erkenntnisse für mögliche Einsparpotenziale zu gewinnen.

Uns hat die Energieberatung auf jeden Fall in der Form geholfen, dass wir dadurch einen noch besseren Gesamtüberblick über den Ist-Stand unseres betrieblichen Energiemanagements und unserer Gebäudetechnik erhalten haben.

Folgende Kategorien wurden dabei hinsichtlich ihrer Energieeffizienz betrachtet:

 

  • Allgemeines
  • Beleuchtung
  • Erneuerbare Energien
  • Fuhrpark
  • Kälteerzeugung

Die Analysen unserer Energieeinsätze zeigen uns dabei transparent auf, in welchen Bereichen wir welche Technik einsetzen und wie viel Ressourceneinsatz wir dazu benötigen.

Abschließend lautet unsere Erkenntnis: Wir haben zwar in diesem Bereich schon einiges getan, aber werden auch in Zukunft immer weiter daran arbeiten. Insofern hat uns die Energieberatung auch ein Stück weit in unserer Richtung bestärkt.

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