CloudCamp - Interview mit den Initiatoren Martin Helmich & Michael Worobcuk

Martin und Michael, ihr seid die Initiatoren des CloudCamps. Wie seid ihr auf die Idee gekommen?

Martin: Micha und ich saßen irgendwann im Innenhof und haben uns über unsere Cloud-Projekte unterhalten. Wir hatten beide das Bedürfnis, unsere Projekte nicht “auf der einsamen Insel” zu bauen, sondern in den Austausch mit anderen zu kommen, die auch Cloud Computing machen. Wir wollten sehen, was die anderen machen und ob wir vielleicht noch was zu lernen können. Oder andere von uns.

Initiator des CloudCamps

Es können Leute teilnehmen, die sich mit Cloud Computing beschäftigen wollen, aber noch nicht genau wissen, was da up-to-date ist. Gleichzeitig ist das CloudCamp auch der Ort für Leute, die schon viel Erfahrung haben und genauso wie wir über den Tellerrand hinausschauen wollen. 

Michael Worobcuk

Über welche Art Projekte habt ihr euch unterhalten? In welchem Umfeld beschäftigt ihr euch mit Cloud Computing?

Martin: Wir beschäftigen uns im gesamten Unternehmen mit verschiedensten Cloud-Projekten, für die ich als Cloud-Architekt verantwortlich bin. Neben Cloud-Umgebungen für den internen Einsatz wird auch ein zunehmender Anteil unserer Hosting-Produkte auf Cloud-Technologien wie OpenStack und Kubernetes basieren.

 

Michael: Als Leiter der Infrastruktur habe ich die Challenge, dass unser bestehendes System auf Nicht-Cloud-Technologien aufbaut. Wir nehmen nun einen komplett neuen Technologie-Stack in Angriff, der auf Cloud Technologien basiert. Das ist eine große Herausforderung, denn wir wollen nicht nur auf Kompatibilität schauen, sondern auch alle neuen, coolen Features mitnehmen. Da freue ich mich total über Input, Fragen und Antworten.

CloudCamp: Austausch unter Profis
CloudCamp: Austausch unter Profis

Martin, du hast eingangs von Inspiration gesprochen. Kann man das nicht auch anders bekommen? Oder braucht es dazu ein CloudCamp?

Martin: Ich finde das persönliche Gespräch mit anderen Leuten dafür am coolsten. Klar kann man sich im Internet oder auf Konferenzen rumtreiben. Aber für mich funktioniert es am besten, wenn ich mit anderen Menschen spreche und weiß: Die ticken und arbeiten so wie ich.

Ich finde das persönliche Gespräch mit anderen Leuten am coolsten. Für mich funktioniert es am besten, wenn ich mit anderen Menschen spreche und weiß: Die ticken und arbeiten so wie ich.

Martin Helmich
Initiator des CloudCamps

Habt ihr euch deshalb auch für das Format “Barcamp” entschieden? Man hätte ja sonst auch eine Podiumsdiskussion oder ähnliches veranstalten können.

Michael: Wir wollen uns für alle möglichen Teilnehmer und Themen öffnen und das Format nicht fest vorgeben. Jetzt können Leute teilnehmen, die sich mit Cloud Computing beschäftigen wollen, aber noch nicht genau wissen, was da up-to-date ist. Gleichzeitig ist das CloudCamp auch der Ort für Leute, die schon viel Erfahrung haben und genauso wie wir über den Tellerrand hinausschauen wollen. Wir haben intern gute Erfahrungen mit dem Format gemacht. Das gibt die Möglichkeit, sich zwanglos zu unterhalten, auch beim inoffiziellen Teil.

Wo du vom Get-Together sprichst: Nehmt uns doch einmal mit durch den Tag.

Michael: Nach der Begrüßung haben wir drei Slots eingeplant, in denen wir je nach Bedarf parallel Sessions stattfinden lassen können. Die Themen legen wir, wie beim Barcamp üblich, vor Ort gemeinsam fest. 

 

Martin: Ob Frontalvortrag, eine Diskussionsrunde oder Q&A - wir sind beim Format vollkommen offen. Theoretisch kannst du auch eine Session machen und sagen “Ich habe dieses Thema, überhaupt keine Ahnung davon, würde mir aber gerne dazu Input einholen.” 

 

Michael: Nach den Sessions findet im Innenhof die Siegerehrung statt. Dann gibt es danach noch mal Getränke und etwas zu essen, so dass alle Zeit haben, sich außerhalb der Sessions auszutauschen.

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Habt ihr persönlich schon Themen, die ihr in eine Session packen wollt?

Michael: Wenn ich einen Slot machen würde, würde ich mich mit der Zentralisierung einer kompletten Infrastruktur beschäftigen. Da mal jemand anderes aus dem Nähkästchen plaudern zu hören, das fände ich gut. 

 

Martin: Ich habe mehrere Ideen, werde aber natürlich nicht den kompletten Sessionplan in Beschlag nehmen. Ein Beispiel: Wir bauen gerade eine ganze Produktpalette mit Kubernetes auf. Da kann man natürlich eine ganze Menge zu erzählen - etwa die Methoden und Frameworks, mit denen wir arbeiten. Oder das Konzept, Kubernetes mit Operatoren um eigene Features zu erweitern - da könnte ich alleine schon drei Sessions zu halten.

Das CloudCamp findet am 9. Juni ab 13 Uhr bei Mittwald in Espelkamp statt. Es richtet sich an Cloud Specialists, Cloud System Engineers, Entwickler und Admins, kurz: alle, die Erfahrung oder Interesse am Bereich Cloud mitbringen. 

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