Joomla!

Starkes CMS, ideal für kleine und mittelgroße Webseiten

Joomla! vorgestellt

Bei Joomla! handelt es sich um ein Content Management System (CMS) zum Erstellen von Webseiten. Da die Software unter der General Public License steht, kann sie für kommerzielle und nicht-kommerzielle Zwecke genutzt werden.

Mit seinem offenen Quellcode begeistert Joomla! viele Programmierer und Entwickler, was den Weg zu zahlreichen Erweiterungen ebnet. Ebenso groß und facettenreich ist die Community. Neben Foren stößt man immer wieder auf Treffen, wie den Joomla!-Day.

Joomla! arbeitet, anders als herkömmliche Webseiten, nicht nur mit HTML und CSS. Da Inhalte dynamisch geladen werden, benötigt das CMS ebenfalls PHP und zuletzt MySQL als Datenbank. Die Bezeichnung "Joomla" kommt übrigens aus Swahili und lässt sich mit "alle zusammen" übersetzen. Damit wird der Community-Gedanke hervorgehoben. Nutzer des CMS entdecken folgende interessante Vorteile:

Erweiterungen

Joomla! erlaubt Nutzern die Anpassung des CMS durch Erweiterungen. Neben den Basisfunktionen können also zahlreiche Templates, Plugins und mehr installiert werden. Sie machen Joomla! noch vielseitiger.

Nutzerverwaltung

Mit Joomla! lassen sich individuell Nutzerrechte verwalten. Wenn also zehn User auf die Webseite zugreifen, können sie mit jeweils anderen Rechten ausgestattet werden. So bleibt das Backend sicher.

Medienverwaltung

Joomla! erlaut das unkomplizierte Importieren und Verwalten von Medien. So können alle Grafiken rund um die Webseite bequem in der Medienverwaltung aufbewahrt werden.

International

Joomla! wird für mehrere Sprachen angeboten. Angefangen von Albanisch über Chinesisch, Finnisch und Griechisch bis hin zu Spanisch, Suaheli und Walisisch. Natürlich darf auch Deutsch nicht fehlen.

WYSIWYG-Editor

Der WYSIWYG-Editor (What you see is what you get) erlaubt Text direkt im Browser einzugeben und darin zu formatieren – wie in dem Textverarbeitungsprogramm auf dem Computer.

10 % Marktanteil

Joomla! kommt auf einen Marktanteil von 10 % und ist somit hinter WordPress das zweit beliebteste Content Management System weltweit. Die große Community stellt nicht nur Foren, sondern ebenso Erweiterungen bereit.

Die Geschichte von Joomla!

Joomla! blickt auf eine interessante Entwicklung zurück. Im August 2005 entschied sich ein Großteil der Entwickler von dem Unternehmen Miro in Australien, den Betrieb zu verlassen und den Code vom bislang geführten Projekt Mambo mitzunehmen. Aus Mambo entstand Joomla! und die erste stabile Version wurde veröffentlicht.

Die Entwickler starteten parallel zur Arbeit die Seite OpenSourceMatters, eine Plattform, die als Informationskanal alle am Projekt Interessierten mit Daten versorgen sollte. War man zu Beginn noch stark mit dem vorherigen Projekt Mambo verbunden, konzentrierte man sich in Zukunft bewusst auf das Schaffen eines eigenen CMS. Die Weichen für das uns heute bekannte Joomla! waren gelegt.

Knapp zwei Jahre brauchten die Entwickler, um den großen Sprung von Version 1.0 auf 1.5 zu machen. Anfang 2008 gelang dann die erfolgreiche Veröffentlichung.

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Zahlen im Überblick

Joomla! hat einen weltweiten Marktanteil von etwa elf Prozent. Somit gehört es zu den am stärksten verbreiteten Content Management Systemen. Ähnliche Werte entdeckt man bei einer Analyse über Google Trends. Hier wird folgendes gezeigt:

Joomla! konzentriert sich auf das Erstellen von Webseiten, die mit dynamischen Inhalten ausgestattet sind. Der Vorteil: Nutzer können nach einmaliger Einrichtung auch ohne Erfahrung bei der Content-Editierung aktiv werden. Häufig werden Joomla!-Seiten daher von Agenturen oder Webdesigern entwickelt und dann dem Kunden (Verein, Unternehmen, Privatperson) übergeben. Dieser kann, dank des einfachen Aufbaus, direkt mit wenigen Klicks Änderungen am Inhalt vornehmen.

Wie bei allen CMS unterliegt auch Joomla! Sicherheitsrisiken. Verantwortlich ist dafür aber nicht immer das Content Management System selbst, sondern häufig eine installierte Erweiterung. Kunden können auf Nummer sicher gehen, indem sie regelmäßig vorhandene Updates installieren.

Ist Joomla! kostenlos?

Da Joomla! immer wieder mit neuen Updates versorgt wird, ist die Pflege des Content Management Systems ohne eine erfahrene Person nicht zu empfehlen. Kunden bleiben daher gerne in dauerhafter Verbindung mit dem Entwickler ihrer Webseite, der als Administrator aktiv ist. Er kümmert sich dann um Sicherheitspatches, führt komplexere Anpassungen durch oder stellt das komplette CMS auf eine neue Version um. 

Joomla! ist als CMS kostenfrei. Somit können Nutzer theoretisch eine kostenfreie Webseite erstellen. Geht es jedoch um ein individuelles Design oder die professionelle Betreuung, können Kosten für die Arbeit von Entwicklern, Agenturen oder Webdesignern anfallen. Hinzu kommen regelmäßige Hostinggebühren. 

Screenshots aus unserer Joomla!-Demo

Die Loginmaske von Joomla!

Das Joomla! Backend mit Kontrollzentrum

Anlegen eines neuen Beitrags

Die Benutzerverwaltung

Der Erweiterungsmanager

Die Konfiguration

Erweiterungen für Joomla!

Joomla! lässt sich dank zahlreicher Erweiterungen individuell anpassen. Erweiterungen werden entweder kostenfrei oder aber in manchen Fällen kostenpflichtig bereitgestellt. So kann häufig ohne zusätzliche Ausgaben die Komplexität von Joomla! erhöht werden. Zwischen den Erweiterungen von Joomla! gilt es zu unterscheiden:

  • Plugins: Plugins gehen tief ins CMS und verändern den Code.
  • Komponenten: Sie verändern nicht den Code, sondern ergänzen das CMS um einen zusätzlichen Bereich.
  • Module: Diese lesen Informationen direkt aus dem Joomla!-Code oder Erweiterungen aus und geben damit dem Benutzer wichtige Daten.
  • Templates: Templates sind individuelle Designs, die für unterschiedliches Aussehen sorgen.

Individuelle Themes können den Mehrwert einer Seite enorm hervorheben, wie das Template ST Green Free zeigt:

Joomla Template

Es gibt einige bekannte Erweiterungen für Joomla!. Ein praktisches Angebot ist EasyBlog, eine Anwendung, die sich auf das unkomplizierte Schreiben und Veröffentlichen von Blogs spezialisiert hat. Mit dieser Funktion wird Joomla! in wenigen Schritten um eine Blog-Funktion erweitert.

Eine ebenfalls praktische Erweiterung kommt mit Akeeba Backup. Die Anwendung erlaubt, wie am Namen erkennbar, das Anlegen von Backups. Diese Sicherheitsfunktion ist besonders vor dem Aktualisieren oder Installieren von Erweiterungen empfehlenswert. Denn sollte hier etwas schief gehen, kann per Backup eine Wiederherstellung durchgeführt werden.

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Rechte von Nutzern steuern

Ein großer Vorteil von Joomla! ist die unkomplizierte gemeinsame Pflege einer großen Anzahl an Artikeln. Der Editor lässt sich direkt über den Browser erreichen, was das zusätzliche Installieren einer Anwendung erspart. Über den Browser können dann mehrere Autoren gleichzeitig an unterschiedlichen Seiten des CMS arbeiten. Alles, was zum Anpassen benötigt wird, ist eine Verbindung zum Internet.

Joomla! erlaubt seinen Nutzern unterschiedliche Rechte für Accounts festzulegen. Voreingestellt sind dabei folgende:

  • Registered: Ein Nutzer mit den kleinsten Rechten. Er kann sich zwar einloggen, aber nicht auf Einstellungen im Backend zugreifen. User mit den Rechten von "Registered" können, falls eingestellt, auf Artikel zugreifen, die nicht angemeldeten Usern verwehrt sind.
  • Author: Ein Autor hat zusätzliche Rechte, die das Schreiben und Bearbeiten eigener Artikel erlauben. Jedoch dürfen diese Artikel nicht veröffentlicht werden.
  • Editor: Der Editor darf nicht nur eigene, sondern auch Beiträge anderer Autoren bearbeiten. Diese Rechte eignen sich hervorragend für Lektoren, die alle Texte genau unter die Lupe nehmen und korrigieren.
  • Publisher: Die letzte Instanz bei der Titelerstellung ist der Publisher. Er hat das Recht, Artikel zu veröffentlichen.
  • Manager: Der Manager hat Zugriff auf das Backend und kann damit alle Einstellungen sehen, jedoch nicht ändern. Er behält die Übersicht.
  • Administrator: Der Administrator kann auf alle Bereiche des Backends zugreifen und somit auch Aktualisierungen und Installationen vornehmen. Er kann andere User jedoch nicht zum Super User machen.
  • Super User: Der Super User hat alle Rechte.

Das bewusste Verteilen der Rechte ist praktisch für Agenturen oder große Portale.

Joomla!-Versionen

3.4: Modul-Editierung im Frontend, optimiertes CMS

3.3: Bugfix

3.2: Sicherheits- und Bugfix-Patches

3.1: Tagsystem und Sicherheitspatches eingeführt

3.0: Unkomplizierte Installation und Mehrspachigkeit

2.5: Optimierung des CMS, unkomplizierte Aktualisierung

1.7: Sicherheitspatch

1.6: Unterschiedliche Sprachen fürs Menü, Kategorie-Tiefe nach Bedarf

1.5: Zentrierung auf eigenes CMS, saubere Trennung zwischen Quelltext und Frontend

1.0: Beginn von Joomla!