Was ist WordPress?

Das weltweit beliebteste CMS vorgestellt

WordPress vorgestellt

WordPress ist das weltweit am stärksten verbreitete Content Management System. Statistiken nach soll es unter allen CMS einen Marktanteil von über 60 Prozent einnehmen. Auch in Deutschland erfreut es sich großer Beliebtheit. Ehemals wurde WordPress als Software für Blogs konstruiert. Über die Jahre entwickelte es sich jedoch zu einem eindrucksvollen Content Management System. Es wird für Blogs, Portfolios, Foren oder sogar Onlineshops genutzt.

Realisierbar werden die vielen Verwendungsmöglichkeiten durch die unkomplizierte Bedienung des CMS, ebenso aber durch die erstaunlich große Auswahl an Erweiterungen und Themes (Templates). Viele der Erweiterungen sind kostenfrei, ebenso WordPress selbst. So kann man ohne großes Budget eine umfangreiche Webseite aufbauen.

Wie bei jedem CMS, so können auch bei WordPress umfangreiche Anpassungen notwendig sein. Diese beschränken sich dann nicht nur auf die Einstellungen, sondern gehen tief in den Quellcode, wo Freelancer und Agenturen ins Spiel kommen. Diese können dann eine WordPress-Webseite perfekt an die individuellen Anforderungen anpassen.

Weltweit aktiv

Mit über 60 Prozent Marktanteil bei den Content Management Systemen ist WordPress marktführend. Weltweit wird WordPress täglich installiert und verwendet.

Plugins

Über 35.000 Plugins zählt das offizielle WordPress-Plugin-Verzeichnis. Daneben gibt es viele dort nicht eingetragene Erweiterungen – teilweise kostenpflichtig, in der Regel jedoch kostenfrei.

Zahlreiche Themes

Mit der großen Auswahl an Themes ist WordPress an beinahe jede gewünschte Optik anpassbar. Egal ob das Thema Industrie, Sport, News oder Ratgeber ist.

Vielseitig

WordPress lässt sich nicht nur für Blogs nutzen. Unterstützt werden, dank praktischer Plugins, auch Onlineshops oder Portfolios.

Simple Einrichtung

WordPress wartet mit der unkomplizierten 5-Minuten-Installation auf. Die Installation über unseren Softwaremanager geht sogar noch schneller.

Bekannte User

WordPress wird von vielen Unternehmen, Vereinigungen und Personen genutzt. So basieren unter anderem die Webseiten von Sylvester Stallone, dem Land Schweden oder das bekannte Smashing Magazine auf WordPress.

WordPress 4.3 ist verfügbar. Auf unserer Übersichtsseite geben wir Infos zu aktuellen Entwicklungen, stellen die erwarteten Funktionen vor und geben einen Blick auf die Organisation.

Die Geschichte von WordPress

WordPress findet seine Anfänge im Jahr 2003. Damals begann Matt Mullenweg mit der Entwicklung einer Software, die zur Betreuung von Blogs verwenden werden sollte. Die Ziele Flexibilität, unkomplizierte Anpassung und einfache Verwendung sind bis heute erhalten geblieben und machen den Charme des CMS aus.

WordPress wurde jedoch nicht komplett von Matt Mullenweg entwickelt. Er nutzte für die Entwicklung b2, eine aufgegebene Anwendung von Michel Valdrighi. Diese sollte ursprünglich ebenfalls das Betreiben von Blogs erlauben, wurde jedoch eingestellt und der bisherige Stand veröffentlicht. Mit Matt Mullenweg, Mike Little und später auch Michel Valdrighi konnten die ersten Versionen von WordPress veröffentlicht werden. Bereits damals begann man die einzelnen Versionen nach bekannten Jazz-Musikern zu benennen – eine Gewohnheit, die sich bis heute gehalten hat.

Mitte 2005 konnte Matt Mullenweg das heute bekannte Unternehmen Automattic starten. Dieses setzt es sich zur Aufgabe, die Leistungen und Stabilität von WordPress stetig zu erweitern. Daneben werden hier bekannte Plugins, wie z.B. Jetpack, entwickelt. Hier begann man auch WordPress.com. Dort können Nutzer kostenfrei eine eigene WordPress-Seite erhalten. Diese ist dann unter der bekannten Subdomain beispielname.wordpress.com zu erreichen.

Bekannt wurden auch die WordCamps, Veranstaltungen, die WordPress-Freunde zusammenführten und den Austausch von Erfahrungen und Entwicklungen erlauben. Bis heute werden weltweit jährlich einige WordCamps veranstaltet.

Der WordPress-Mann: Matt Mullenweg

Matt Mullenweg

Fragt man sich "Was ist WordPress", kommt man unweigerlich zu Matt Mullenweg. Er gilt als offizieller Vertreter für WordPress, wurde 1984 geboren und ist damit inzwischen über 30.

Mit dem Betrieb "Automattic" führt Matt die Entwicklung von WordPress und fördert die Aktualisierung von wichtigen Plugins. Zudem beschäftigt sich das Unternehmen mit der Erweiterung und Integration neuer Dienste. Zu den Angeboten zählen Jetpack, Akismet, bbPress sowie Ping-O-Matic und Gravatar.

Matt wurde in Houston geboren, lebt jedoch heute in San Francisco. Er taucht unter anderem in den Listen von PC World's "50 People on the Web", Inc.com's "30 under 30" sowie Business Week's "25 Most Influential People of the Web" auf. 

Zahlen im Überblick

WordPress wird ein CMS-Marktanteil von 60-70 Prozent zugesagt. Wirft man einen Blick auf Google Trends, stellt man ein wachsendes Interesse an WordPress fest. Zu verdanken ist das der einfachen Konfiguration und dem ansprechenden Design, sicherlich aber auch der bekannten 5-Minuten-Installation.

Seiten mit WordPress lassen sich unkompliziert erstellen. Geht es aber an die individuelle Anpassung des Designs, sind umfangreiche Änderungen notwendig. Hier ist es hilfreich, eine Agentur oder einen Freelancer zur Seite zu haben. Dabei dürften die Kosten, im Vergleich zur Anpassung anderer CMS, überschaubar bleiben. Denn Themes und Plugins werden größtenteils kostenfrei oder für einen kleinen Preis angeboten. 

Lohnenswert kann auch ein Wartungsvertrag sein. In diesem wird festgehalten, dass Entwickler sämtliche Plugins, Themes und WordPress selbst aktuell halten, bei fehlerhaften Updates Backups einspielen und anschließend Korrekturen vornehmen.

Versionsentwicklung von WordPress

WordPress 4.0

4.5 (Coleman): Mit WordPress 4.5 im April 2016 wurde das CMS um hilfreiche Funktionen erweitert. So ist das Inline Linking möglich (verlinken direkt aus dem Editor), daneben lassen sich Responsive-Darstellungen der Seite aufrufen.

4.4 (Clifford): Dezember 2015 wurde WordPress 4.4 veröffentlicht. Es stellt das neue Theme Twenty Sixteen vor und beinhaltet einige Anpassungen, die bessere Performance für mobile Geräte bieten.

4.3 (Billie): Im August 2015 hat das Entwicklerteam WordPress 4.3 veröffentlicht.

4.2 (Powell): Im April 2015 veröffentlicht WordPress die Version 4.2 mit einem besseren Workflow beim Umgang mit Plugin-Updates, Optimierungen mit Press This und einigen Verbesserungen unter der Haube.

4.1 (Dinah): Ende 2014 bringt WordPress mit seiner neuen Version auch das Theme Twenty-Fifteen. Neben Optimierungen am CMS erhalten Nutzer Empfehlungen für relevante Plugins.

4.0 (Benny): WordPress bietet seinen Nutzern eine optimierte Ansicht der Mediathek, es kann nun auf Grid umgeschaltet werden. Während der Installation stehen verschiedene Sprachen zur Auswahl, auch im Bereich der Plugin-Einbindung wird optimiert. 

WordPress 3.0

3.9 (Parker): Der Editor erhält mit Parker 2014 ein Update. Unterstützt wird hier nun auch Drag & Drop. Daneben lassen sich Playlisten passend für Audio- und Video-Dateien erstellen.

3.7 (Basie): WordPress warnt Nutzer nun bei unsicheren Passwörtern und optimiert die Suchfunktion des CMS. Dadurch werden bei der Suche durch Leser relevantere Ergebnisse eingeblendet.

3.6 (Oscar): Da es unterschiedliche Blog-Artikel gibt, unterstützt WordPress nun auch unterschiedliche Post-Formate. Einige Entwickler nutzen die Funktion und erlauben optisch ansprechende Zitate, Bilder, Video-Clips oder Galerien zu veröffentlichen.

3.4 (Green): Mitte 2012 wird Green veröffentlicht und bietet nun den Theme Customizer. Hierbei handelt es sich um eine zusätzliche Funktion im Backend, die eine unkomplizierte Anpassung eines Themes erlaubt.

3.2 (Gershwin): Das neue Theme Twenty Eleven wird eingeführt, zudem gibt es einen Vollbild-Modus für den Editor. Mit diesem können sich Webseitenbetreiber besser auf den Inhalt konzentrieren.

3.1 (Reinhardt): Mit der Admin-Bar können angemeldete Nutzer nun aus dem Frontend auf einige Funktionen des Backends zugreifen. Eingeführt wird zudem eine zusätzliche Option, um Inhalte intern zu verlinken.

3.0 (Theolonious): Der Versionssprung Mitte 2010 bringt das neue Theme Twenty Ten und einen praktischen Editor, mit dem sich die Menüs der Webseite individuell anpassen lassen.

WordPress 2.0

2.9 (Carmen): Für das unkompliziertere Verwenden von Bildern gibt es seit 2.9 einen praktischen Bildeditor. Mit diesem lassen sich unter anderem die Größe und das Format anpassen.

2.8 (Baker): Wer häufig sein Theme wechselt, profitiert seit 2.8 von einer einfacheren Installation. Zudem gibt es ein Update des Widget-Bereichs.

2.7 (Coltrane): Ende 2008 erhalten Nutzer ein neues Backend und zudem eine Funktion für selbstständige Updates. Diese praktische Leistung wird um die unkompliziertere Einrichtung von Plugins erweitert.

2.6 (Tyner): Mit "Vorschau" für Themes bietet WordPress die Möglichkeit, eigene Inhalte in anderen Designs als Vorschau zu betrachten. Daneben wird die interessante Revision-Funktion eingeführt. So können Nutzer zu älteren Versionen von Artikeln zurückspringen. Wurden Elemente also unabsichtlich gelöscht oder liegt eine Fehlanpassung vor, ist eine Korrektur möglich.

2.5 (Brecker): Mit dem neuen Dashboard können Nutzer nicht mehr nur allgemeine Informationen sehen, sondern zusätzlich mit individuellen Widgets arbeiten. So lassen sich einzelne Bereiche verschieben, ausblenden oder neu einfügen.

2.3 (Dexter): 2.3 erlaubt Nutzern das Festlegen von Tags. Die Schlagwörter helfen dabei, Artikel besser zu sortieren und erleichtern die spätere Themenfindung.

2.2 (Getz): Die beliebten Widgets werden eingeführt, ebenso die Möglichkeit zum Abonnieren von Feeds. Erstere werden gerne für die Erweiterung der Sidebar mit dynamischen Elementen genutzt.

2.1 (Ella): Erst Anfang 2007 veröffentlicht WordPress eine neue Version. Sie bietet die praktische automatische Sicherung an. Stürzt also der Browser ab und es wurde ein Artikel eingegeben, kann er vom letzten automatischen Speicherpunkt wiederhergestellt werden.

2.0 (Duke): WordPress führt Ende 2005 zahlreiche Anpassungen an seinem CMS durch. Dadurch wird es benutzerfreundlicher, aber auch verlässlicher und bietet den Import von Bildern und und eine verbesserte Zusammenarbeit mit Plugins.

WordPress 1.0

1.5 (Strayhorn): Anfang 2005 wurde mit Strayhorn der Sprung vom Blog-CMS zur allgemeinen Nutzung von WordPress für Webseiten geschafft: Statische Seiten wurden unterstützt. 

1.2 (Mingus): WordPress wird um die wichtige Funktion erweitert, auch Plugins installieren zu dürfen. Diese Funktion macht das CMS bis heute wertvoll.

1.0 (Davis): Die erste stabil laufende Version von WordPress, Anfang 2004 veröffentlicht.

 

 

Screenshots aus unserer WordPress-Demo

Die Loginmaske von WordPress

Das WordPress Backend mit Dashboard

Anlegen eines neuen Beitrags

Die Mediathek

Die Themes-Verwaltung

Die Plugins

WordPress als Onlineshop, Blog und Portfolio

Beispiel WordPress Shop mit WooCommerce

Durch die stetige Weiterentwicklung von Plugins und Themes entwickelt sich WordPress zu einem verlässlichen Alleskönner. Selbst Onlineshops lassen sich mit WordPress umsetzen. Für solche Anwendungen wird z. B. das bekannte und in der Basis-Version kostenfreie Plugin WooCommerce verwendet.

Wie effektiv WooCommerce und damit WordPress genutzt werden können, zeigt die Seite rechts. Hierbei handelt es sich um Porter & York, einen Onlineshop mit Spezialisierung auf den Verkauf von Fleisch. Produkte lassen sich hier einfach anklicken, mit mehreren Artikelbildern kennenlernen und in den Warenkorb zum Einkauf legen – wie in einem herkömmlichen Shop.

Beachtet werden sollte, dass WooCommerce – oder WordPress allgemein – bald an seine Grenzen stößt. Wird ein Onlineshop mit über 300 Produkten gefüllt und die Menge wächst weiter, wird ein System wie Shopware interessant.

Daneben lässt sich WordPress auch gut für die Webseite eines Unternehmens verwenden, ebenso als Portfolio. Zuletzt gibt es weiterhin die wichtige und bekannte Verwendung als Blog. All das wird mit zusätzlichen Themes und Plugins möglich.

Themes und Plugins für noch mehr Funktionen

Offiziell führt WordPress in seiner Datenbank über 35.000 Plugins und mehr als 2.900 Themes. Diese Basis ist eine wertvolle Hilfe auf dem Weg zur eigenen Seite. Die Plugins erlauben unter anderem die Analyse der Besucher, Performanceoptimierungen, Verbessern der Benutzerverwaltung oder auch die automatische Einblendung von Werbebannern.

In Bezug auf Themes hat sich, bei höheren Anforderungen, die Suche nach Premium-Themes (kostenpflichtigen Designs) bewährt. Allein die Theme-Datenbank Themeforest führt über 4.900 Themes, Mojo-Themes kommt auf über 1.000. Weitere Designs werden auf vielen Webseiten von Designern und Programmierern bereitgestellt.

Zuletzt gibt es immer noch die Möglichkeit, über Freelancer und Agenturen eigene Themes und Plugins programmieren zu lassen. So entstehen maßgeschneiderte Lösungen, die den Alltag mit der Webseite erleichtern.

Die WordPress-Community

WordPress ist unter anderem aufgrund der großen Community interessant. Dort finden sich zahlreiche erfahrene User sowie Einsteiger, die mit WordPress Webseiten erstellen oder betreiben und bei Fragen und Problemen weiterhelfen. Eine bekannte Plattform für die deutschsprachige Community findet sich in WordPress Deutschland (Link).

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