Durchstarten mit Pinterest: Tipps für dein Business-Profil

Pinterest erfreut sich einer immer größer werdenden Beliebtheit. Von einfachen Rezepten, über Einrichtungsideen bis hin zu Webdesign-Tipps ist für jeden etwas dabei. Die über 300 Millionen Nutzer (Pinterest, Global analysis, Q2 2019) suchen täglich nach neuen Inspirationen. Allerdings schwirren nach 9 Jahren Pinterest immer noch einige Mythen umher, wie man sich als Unternehmen richtig auf Pinterest platziert. Denn ganze 97% der Suchanfragen sind ohne Markennennung (Pinterest interne Daten, US, Feb 2017). Daher möchte ich ein wenig Licht ins Dunkle bringen, indem ich meine Tipps mit euch teile. Viel Spaß beim Lesen. 

  1. Good to know
    1. Pinterest ist eine Suchmaschine
    2. Der Smart Feed ist nicht in chronologischer Reihenfolge
  2. Keyword-Recherche is key
  3. Keyword-Platzierung
  4. Visuelle Suche
  5. Hashtags auf Pinterest
  6. Repins

Good to know

Pinterest ist eine Suchmaschine

Die wichtigste Information kommt in diesem Fall zuerst. Immer im Kopf behalten: Pinterest ist keine Social Media Plattform, sondern eine Suchmaschine. Dieser Unterschied ist entscheidend, wenn es darum geht, wie man seine Inhalte dort platziert und wie Pinterest hinter den Kulissen funktioniert. Außerdem bedeutet dies, dass Beiträge langlebiger sind, als es beispielsweise auf Instagram und Co. der Fall ist. Ihr habt außerdem die Möglichkeit SEO-Maßnahmen zu ergreifen. Mehr dazu später.

Der Smart Feed ist nicht in chronologischer Reihenfolge

Das erste, was ihr seht, wenn ihr euch auf Pinterest anmeldet ist der sogenannte Smart Feed. Anders als zunächst gedacht, sind die Beiträge nicht in chronologischer Reihenfolge angeordnet. Sie sind sortiert – nach euren Interessen und nach den Boards und Nutzern, denen ihr folgt. Dementsprechend lernt Pinterest euch anhand eurer Interaktionen besser kennen und präsentiert euch Beiträge, die ihr euch höchst wahrscheinlich „merken“ werdet. Aber warum ist das relevant? Ganz einfach: So kommt ihr am schnellsten an relevanten und qualitativen Content für eure Pinnwände.

Keyword-Recherche is key

Genau wie bei Google, kann bei Pinterest ebenfalls SEO zum Einsatz kommen. Praktisch! Die Keyword-Recherche könnt ihr direkt in Pinterest selbst durchführen. Gebt hierzu oben in das Suchfeld euren Wunschbegriff ein, über den ihr euch gerne informieren möchtet. Angezeigt werden euch dann die entsprechenden Longtail-Keywords, die häufig von Nutzern verwendet werden.

Die Keyword-Recherche bei Pinterest im Suchfeld

Keyword-Platzierung

Nachdem ihr die Keyword-Recherche abgeschlossen habt, geht es daran, das Bild auszusuchen, welches euren Pin schmücken soll. Achtet bei dem Dateinamen darauf, die herausgefundenen Keywords entsprechend dem Thema einzubauen. Denn dieser hat ebenfalls Einfluss darauf, wie euer Pin gerankt wird. Außerdem könnt ihr in der Beschreibung die Schlüsselwörter geschickt einbauen und so den gesamten Beitrag SEO-optimieren.

Visuelle Suche

Die visuelle Suche auf Pinterest ist zugegeben noch nicht ganz ausgereift. Dennoch kann es spannend sein, sich mit ihr auseinanderzusetzen. Stöbert doch mal durch eure Pinnwände und schaut euch an, mit welchen Beiträgen Pinterest eure Pins vergleicht. Lasst euch inspirieren und nutzt dieses Feature, um euren Stil zu finden oder zu optimieren. Hättet ihr gerne noch weitere Beiträge, die inhaltlich zu euren Boards passen? Dann könnt ihr die visuelle Suche auch bei fremden Beiträgen nutzen und schnell ähnliche Ergebnisse präsentiert bekommen.

Die visuelle Suche auf Pinterest

Hashtags auf Pinterest

Lange Zeit hieß es: Hashtags haben auf Pinterest keine Bedeutung. Doch die Zeiten haben sich geändert. In den ersten Tagen können die Hashtags eurem Pin enorm in Sachen Ranking helfen. Außerdem kann im Suchfeld ebenfalls nach Hashtags gesucht werden. Empfehlenswert sind ca. 10 bis 15 # pro Pin. Selbstverständlich solltet ihr darauf achten, dass ihr auch wirklich relevante Begriffe auswählt. Bedenkt dabei: Welche Sprache spricht meine Zielgruppe? Nach welchen Keywords sucht sie?

Repins

Neben Beiträgen von anderen Pinterest-Nutzern könnt ihr auch eure eigenen Beiträge zwei, drei oder auch vier Mal auf unterschiedlichen Pinnwänden „merken“. Allerdings solltet ihr darauf achten, nicht zu häufig das gleiche zu posten. Das mögen weder eure Betrachter noch mag es Pinterest. Falls ihr dennoch auf Repins nicht verzichten möchtet, variiert eure Beschreibungen und erklärt, warum genau dieser Beitrag relevant ist.

Wir sind ebenfalls auf Pinterest zu finden. Besucht uns gerne auf unserem Profil. Habt ihr auch ein Business-Profil auf Pinterest oder noch weitere hilfreiche Tipps? Schreibt uns eure Erfahrungen und Tipps gerne in die Kommentare. Wir freuen uns von euch zu lesen. :)

Kommentare

  1. Tom am
    Danke für den Interessanten Artikel. Werde ich mal ausprobieren.
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