Unser Weg zur flexiblen Arbeitswelt: Raumgestaltung – Teil 3

Bei unserer neuen Raumgestaltung arbeiten wir mit zwei Planungshorizonten: kurz- und mittel- bis langfristig. Bei kurzfristigen Lösungen konzentrieren wir uns darauf, aktuelle Herausforderungen zeitnah zu lösen. Mittel- bis langfristige Lösungen forcieren die Zukunft und stehen mittelbar in Bezug zu den aktuellen Herausforderungen.

Wie im zweiten Beitrag erklärt, haben wir von FLUX Selbstorganisation unsere aktuellen Herausforderungen in einem gemeinsamen Workshop identifiziert und erörtert. Dabei sind bereits erste Lösungsideen entstanden. Um zeitnah sichtbare Ergebnisse vorzuweisen, haben wir uns in kleine Arbeitsgruppen aufgeteilt, die sich mit der Umsetzung befassen. Einige dieser Themen sind ebenfalls Teil der entwickelten Raumkonzepte. Diese möchte ich euch nun vorstellen.

  1. Das Work-Café: Austausch in Café-Atmosphäre
  2. Ruhearbeitsplätze – Pssssst!
  3. Rückzugsmöglichkeiten für kurzfristige Videokonferenzen
  4. Projekträume – unsere Team-Spaces
  5. Work-Space – Corona-konforme Besprechungsfläche für viele Kolleg*innen
  6. Open-Spaces

Das Work-Café: Austausch in Café-Atmosphäre

Kollaboration wird zunehmend wichtiger. Deshalb möchten wir die Zusammenarbeit und Vernetzung zwischen den Abteilungen und Teams noch mehr fördern. Ein Mittel dafür: das Work-Café. Unsere Küchen werden meist nur in den Pausenzeiten genutzt. Das soll sich mit dem Work-Café ändern. Als „firmeninterner Coworking-Space“ findet sich in unserer großen Küche zukünftig also eine Nische, ausgestattet mit Sesseln, Sofa & Co., die zum Austausch und Brainstorming in entspannter Atmosphäre einlädt. Mit flexibler Raumtrennung verschaffen wir unserem Café Gemütlichkeit – Kreativität (fast) vorprogrammiert.

Ruhearbeitsplätze – Pssssst!

Im Gegensatz zum Café gehen wir mit flexibel zu nutzenden Ruhearbeitsplätzen dem Bedürfnis der Kolleg*innen nach „Ungestörtheit und Tunneln“ nach. Denn manche Arbeitsphasen erfordern hohe Konzentration und Fokussierung. Die Formel eines Ruhearbeitsplatzes ist denkbar einfach: Man nehme einen geschlossenen Raum, fünf Schreibtische samt Ausstattung, Raumtrennung, ein Buchungssystem – fertig. Kommt das Konzept gut an, bauen wir diese Möglichkeit weiter aus.

Rückzugsmöglichkeiten für kurzfristige Videokonferenzen

Apropos Ruhe: Der ein oder andere Besprechungsraum wird selten genutzt – dabei ist der Bedarf da. Eine der größten Herausforderung bei hybriden Arbeitsformen: kurzfristige Videokonferenzen zwischen remote arbeitenden Kolleg*innen und denen im Office. Für diesen Anwendungsfall haben wir einen bisher eher selten genutzten Besprechungsraum kurzum mit Sesseln und Tischen ausgestattet. Fertig ist unser Call-Raum. Außerdem haben wir unsere Besprechungsräume in den letzten Monaten mit Konferenztechnik ausgestattet, die jedes Hybrid-Meeting einfach machen. Die genaue Technik dahinter erklären wir übrigens demnächst in einem Blog-Beitrag.

Call-Raum bei Mittwald

Projekträume – unsere Team-Spaces

Und wenn doch mal alle vor Ort sind? Dann gibt es unsere Team-Spaces. Bei Mittwald arbeiten wir zunehmend in team- und abteilungsübergreifenden Projektgruppen, die losgelöst vom üblichen Tagesgeschäft agieren. Damit diese optimal zusammenarbeiten können, haben wir bedarfsgerechte Räume eingerichtet. Ein großer Wunsch dabei: „Mal etwas am Board hängen lassen können“. Unsere Team-Spaces können für Zeitperioden von einigen Wochen und Monaten gebucht werden. In diesen Zeiträumen stehen sie ausschließlich der Projektgruppe zur Verfügung, quasi als Homebase. Benefits: Die Suche nach freien Besprechungsräumen entfällt, Whiteboards können beschrieben bleiben und jedes Teammitglied weiß, wo das nächste Meeting stattfindet.

Work-Space – Corona-konforme Besprechungsfläche für viele Kolleg*innen

Abstand halten kann in Meetings eine echte Herausforderung darstellen. Damit wir uns stets an die Regelungen halten, haben wir unsere Besprechungsräume um die Hälfte der Sitzgelegenheiten minimiert. Neue Maximalkapazität: 9. Das ist recht wenig. Ein neuer Besprechungsraum musste her. Kurzerhand haben wir also unser Lernwerk, den Ort für unsere Nachwuchskräfte, umgezogen. Entstanden ist unser Work-Space.

Workspace

Open-Spaces

Wie ihr vielleicht merkt, hat Flexibilität einen hohen Stellenwert bei Mittwald. Daher befassen wir uns derzeit mit der bedürfnisorientierten Gestaltung der Open-Spaces. Unsere Herausforderung dabei: Arbeitsflächen sollen wandelbar bleiben, sodass Wände keine Option sind. Gleichzeitig möchten wir Nischen schaffen, um unseren Kolleg*innen die gewünschte Ruhe am Arbeitsplatz zu ermöglichen. Aktuell testen wir dafür verschiedene flexible Raumelemente und tauschen uns mit anderen Unternehmen über gesammelte Erfahrungen aus. Falls ihr Tipps für eine flexible Gestaltung der Open-Spaces habt, immer her damit! ;-)

Kommentare

  1. Timo Berner am
    Wo kann man die Sessel kaufen - sehen sehr schick aus :-)
    Antworten
    1. Rebecka Karsten am
      Hallo Timo, vielen Dank! :) Die Sessel haben wir bei Home24 bestellt. Leider sind sie derzeit nicht mehr verfügbar.
      Liebe Grüße
      Rebecka
      Antworten

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