Was Agenturen von Star Wars lernen können

Was Agenturen von Star Wars lernen können

Habt Ihr Karten für Star Wars? Ich schaue mir das Spektakel erst am Samstag an, bin aber schon super gespannt! Die Teaser/Trailer sahen so gut aus – ich hoffe, ich werde jetzt nicht enttäuscht. In diesem Beitrag braucht ihr auf jeden Fall keine Angst vor Spoilern zu haben, denn ich beziehe mich natürlich nur auf Star Wars Episode 1-6 (und 1-3 werden auch nur stiefmütterlich behandelt ;-)) Die hervorragende Ur-Trilogie bietet nämlich genug Weisheiten für die Arbeit in eurer Agentur. Möge die Macht mit euch sein!

  1. Sucht euch einen Jedi-Meister
  2. Schafft ein Netzwerk mit guten Kontakten
  3. Seid offen für neue Ideen
  4. Gebt konstruktives Feedback
  5. Seid keine Klon-Krieger!
  6. Empathie für Kunden und Mitarbeiter entwickeln
  7. Fazit

Sucht euch einen Jedi-Meister

Das richtige Team zusammenzustellen ist eine herausfordernde Aufgabe. Obi-Wan hatte die notwendige Erfahrung, um genau zu wissen, dass Luke und Han sich gut ergänzen würden. Jungen Agenturen fehlt es oft an solchen sogenannten „alten Hasen“, darum solltet ihr beim Recruiting eventuell die Hilfe von erfahrenen Profis in Anspruch nehmen.

Für das Recruiting sind ein paar Jahre Erfahrung von Vorteil. (Foto von Thunderchild7 auf flickr)

Für das Recruiting sind ein paar Jahre Erfahrung von Vorteil. (Foto von Thunderchild7 auf flickr)

Schafft ein Netzwerk mit guten Kontakten

Die richtigen Connections zahlen sich aus: Nur so hat Obi-Wan in Windeseile Han und Chewbacca aufgetrieben. Han wiederum konnte, nach kleineren Unwegsamkeiten, Lando mit ins Boot (oder in den Falken) holen. Versucht euch ein großes Netzwerk aufzubauen, aber schaut auch, dass ihr dieses auch pflegen könnt. Es nützt euch nichts, per XING „Namen“ zu sammeln, dahinter sollte sich schon eine echte Business-Beziehung oder Freundschaft befinden.

 lego connection

Gut, wenn Ihr die richtigen Leute kennt. (Foto von Robert McGoldrick auf flickr)

Seid offen für neue Ideen

Bereits in „Eine neue Hoffnung“ wird die mobile Raumstation des Imperiums, der sogenannte Todesstern, von den Rebellen zerstört. Vielleicht wäre es dem Imperator also besser bekommen, sich etwas Neues einfallen zu lassen, als in „Die Rückkehr der Jedi-Ritter“ stur das gleiche Ziel zu verfolgen. Das gleiche gilt für euch: Habt mehrere Eisen im Feuer und seid ehrlich zu euch selbst, wenn eine Idee nicht funktioniert – auch wenn sie euch selbst noch so gut gefällt!

Eine Idee, die nicht funktioniert, solltet Ihr vielleicht auch mal verwerfen. (Foto von Nicki Dugan Pogue)

Eine Idee, die nicht funktioniert, solltet Ihr vielleicht auch mal verwerfen. (Foto von Nicki Dugan Pogue auf flickr)

Gebt konstruktives Feedback

Was passiert bei der imperialen Streitmacht, wenn ein Fehler gemacht wird? Richtig, man wird erdrosselt. Das schürt natürlich Angst, hilft aber nicht dabei, die Arbeit zu verbessern. Fehler passieren. Gerade, wenn ein Unternehmen noch ganz am Anfang steht und sich vieles noch einspielen muss. Seid geduldig und gebt konstruktives Feedback, dann werden sich vielen Probleme von selbst in Luft auflösen.

Angst ist keine gute Voraussetzung für kreatives Arbeiten (Foto von Kevin Thai auf flickr)

Angst ist keine gute Voraussetzung für kreatives Arbeiten (Foto von Kevin Thai auf flickr)

Seid keine Klon-Krieger!

Das Imperium setzt auf eine Armee von geklonten Soldaten. Die Allianz hingegen nimmt jeden auf, der für die gute Sache kämpfen will – sei es nun ein pelziger, gutmütiger Wookie, ein Junge vom Land oder ein kleiner grüner Bursche aus dem Sumpf. ;-) Nur wenn Ihr einzigartig seid, könnt Ihr den Kampf gegen die dunkle Seite gewinnen. Auch in eurer Agentur müssen sich verschiedene Charaktere zusammenfinden, denn nur so kann ein kreativer Austausch stattfinden. Und wenn ihr mal auf der Stelle tretet: Holt euch frischen Wind von draußen! Han und Chewie haben der Mission von Obi-Wan schließlich auch gut getan. ;-)

Gleichen wie ein Ei dem andern: Klonkrieger (Foto von Nick Royer auf flickr)

Gleichen wie ein Ei dem andern: Klonkrieger (Foto von Nick Royer auf flickr)

Empathie für Kunden und Mitarbeiter entwickeln

Der Imperator war nicht im Stande sich in Darth Vader/Anakin hineinzuversetzen und seine väterlichen Gefühle Luke gegenüber zu verstehen. Das war sein Untergang. Teamwork funktioniert eben nur, wenn man versucht Verständnis füreinander zu entwickeln. Wer das bei Kollegen und Mitarbeitern übt, kann viel für den Umgang mit Kunden lernen.

Der Imperator hatte keine Ahnung von Vater-Son-Beziehungen – das war sein Fehler. (Foto von Kenny Louie auf flickr)

Der Imperator hatte keine Ahnung von Vater-Sohn-Beziehungen – das war sein Fehler. (Foto von Kenny Louie auf flickr)

Fazit

Star Wars macht nicht nur Spaß – Ihr lernt sogar was für’s Leben und für euer Business! Sicherlich könnt ihr euch auch in Teil 7 das ein oder andere von Jedi-Meistern und mutigen Rebellen abschauen. Ich wünsche euch viel Spaß und uns allen (hoffentlich) einen spannenden Film, der der Ur-Trilogie gerecht wird.

 

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