7 Tipps für frische Blog-Ideen

Wo krieg ich bloß neue Themen her? Alles ist abgegrast, ausgelutscht, 1000 Mal gehört. Wenn du schon seit längerer Zeit einen Blog betreibst, kennst du dieses Gefühl sicher auch. Jetzt bloß nicht das Handtuch werfen! Wir haben hier ein paar Tipps, die auch uns im Blog-Team immer helfen, wenn wir mal an so einen Punkt kommen.
 

  1. Schreib mal über etwas ganz anderes
  2. Lies andere Blogs und lass dich inspirieren
  3. Schau einen Film oder lies ein Buch
  4. Frag andere Menschen
  5. Befrag einen Experten
  6. Verfass ein „Best of“!
  7. Blogge über deine Erfahrungen als Blogger!

Schreib mal über etwas ganz anderes

Wie wäre es mit einem kleinen thematischen Exkurs? Du schreibst z. B. normalerweise über Wintersport? Dann verfasse doch einen Beitrag über die Geschichte des Kakaos. Dieses aromatische Heißgetränk wird ja gerne und viel in Skihütten zur Stärkung eingenommen. 


Bei Mittwald schreiben wir z. B. gelegentlich über Themen wie gesunde Ernährung oder Bewegung am Arbeitsplatz, weil wir wissen, dass unsere Zielgruppe viel Zeit vor dem Bildschirm verbringt und Tipps zu Fitness im Büro immer sehr willkommen sind. In den vergangenen Wochen haben wir bspw. eine Blogserie zum Thema Remote Work gehabt. Das ist zwar nicht unser eigentliches Business, aber wir haben gute Erfahrungen damit gemacht. Diese und unser Wissen wollen wir – auch in Hinblick auf die Zukunft des digitalen Arbeitens – weitervermitteln, um unsere Kunden zu inspirieren und zu unterstützen.

Lies andere Blogs und lass dich inspirieren

Es gibt zahlreiche gute Blogs in deiner Branche? Das ist kein Grund, den Kopf in den Sand zu stecken. Lies sie doch! Es ist absolut legitim, sich ein paar Ideen einzuholen. Und genau das meine ich auch: Inspirieren lassen, nicht abschreiben! Versuch ein Thema, das du besonders interessant findest, noch mal aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten oder neue Impulse für frische Denkansätze zu geben. Denn es mag viele Blogs geben, doch deine Sicht auf die Dinge gibt es nur einmal. ;-) 

Lesen

Schau einen Film oder lies ein Buch

Manchmal hilft auch ein anderes Medium dabei, den Gedankenknoten zu lösen. Bei einer guten Geschichte in Film- oder Buchform kommt dein Gehirn auf andere Gedanken und entdeckt hier vielleicht Anknüpfungspunkte für einen neuen Blog-Beitrag. 
Zum Beispiel sehr gut gelungen finde ich den Blog-Beitrag Launching A Startup? Go Watch The Star Wars Trilogy auf businessinsider.com. Zwar schon ein paar Jahre alt, aber immer noch wahr. ;-) Ich liebe solche Beiträge und versuche selber, so oft wie möglich solche „Infotainment“-Artikel zu verfassen, wie zum Beispiel Content Recycling mit Jumanji – so geht's. :-) Es hilft natürlich nichts, auf Biegen und Brechen deine/n Lieblingsfilm oder -serie mit einem Blog-Thema zu verknüpfen. Aber wenn es passt, kann das Ganze sehr unterhaltsam werden. (Ja, und irgendwann werde ich ein Thema finden, was zu Doctor Who passt. ;-))

Frag andere Menschen

Nicht immer musst du alleine deinen Gehirnschmalz bemühen: Frag deine Leser zum Beispiel via Social Media, was sie sich von dir als Thema wünschen. 
Wenn du zusammen mit mehreren Redakteuren am Blog arbeitest, solltet ihr außerdem eine einfach zugängliche Sammelliste haben, in die einfach mal eine Idee „hineingeschmissen“ werden kann. Wir haben dafür z. B. einen Channel auf Slack. Praktisch: Hier kann man sofort kommentieren, Rückfragen stellen und Ergänzungen anbringen. Das macht das Ganze sehr lebendig und simsalabim sind mal eben so neue Themen entstanden.

Interview

Befrag einen Experten

Du interessierst dich sehr für ein bestimmtes Trendthema, bist aber keine Koryphäe auf dem Gebiet? Denk dir ein paar knackige Fragen aus und lass einen Experten zu Wort kommen. Auch er kann deinem Denkapparat wieder Beine machen, indem er neue Sichtweisen und Methoden vorstellt. Im besten Fall entsteht eine längere Kooperation, bei der beide Seiten sich immer wieder austauschen und ihr Netzwerk erweitern.

Verfass ein „Best of“!

Die meistgelesenen Artikel kannst du viertel-, halb- oder ganzjährlich noch mal in deinem Blog zu einem „Best of“ zusammenfassen. So verweist du auch Leser, die noch nicht so lange dabei sind auf interessanten Content.

Blogge über deine Erfahrungen als Blogger!

Was liegt näher, als deine Erfahrungen mit dem Bloggen, Tools und Anwendungen rund um das Bloggen und generell dem Schreiben zu teilen? Persönliche Erfahrungsberichte werden immer gerne gelesen. Genauso gibt es viele Leser, die sich freuen von erfahrenen Schreiberlingen lernen zu können. Außerdem eine klassische Win-Win-Situation: Du bildest dich weiter, lässt deine Leser daran teilhaben und erzeugst so wieder selbst Content für deinen Blog.

Kommentare

  1. EdlerSchütze14 am

    Gerade den letzten Punkt finde ich besonders gut! Viele Sachen, die Blogger schreiben, wirken immer so vorbereitet, fast wie ein Aufsatz. Dabei sind gerade aktuelle Geschehnisse der Leute doch immer am spannendsten. Und selbst wenn man nur den Hosting Anbieter wechselt, kann man damit ja gleichzeitig sagen, warum nichts anderes kam. Sehr gute Zusammenstellung!

    Antworten
  2. Inpirat am

    Tolle Ideen – das mit den Umfragen kann ich nur bestätigen. Bringt ordentlich Schwung in den eigenen blog. Konnte ich gestern erst selbst bei mir erleben.

    Gruß
    Michi

    Antworten

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